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Gründung der Wählergemeinschaft Taubenberg / Kandidat steht fest

Ein Budde soll es wieder richten

TAUBENBERG. Die Wählergemeinschaft Taubenberg (WGT) steht. Wie berichtet hatte sich im Hinblick auf die Kommunalwahl im September abgezeichnet, dass die SPD Mühe haben würde genügend Kandidaten aufzustellen. Und die CDU war schon gar nicht mehr im Ortsrat vertreten. Daraus entstand die Idee, eine Wählergemeinschaft zu gründen. Auch ein Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters konnte inzwischen gefunden werden.

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Bodo Budde soll Ortsbürgermeister werden. Der gebürtige Goldbecker will etwas für den Taubenberg tun. Das tut er zwar schon als Kommandomitglied der Freiwilligen Feuerwehr Goldbeck. Aber er möchte auch politisch etwas bewirken, wie er im Telefongespräch mit unserer Zeitung sagt. Er habe zu vielen Dingen eine Meinung und wolle nun die Chance nutzen, sie gegebenenfalls im Ortsrat der zu äußern. Schließlich habe der amtierende Ortsbürgermeister Markus Meier mal zu ihm gesagt: „Wenn du etwas bewirken willst, dann reicht deine Stimme alleine nicht aus, sondern dann musst du mitmachen.“ Jetzt wolle er – „ein politischer Neuling“ – die Gelegenheit beim Schopfe packen und „versuchen, etwas zu verändern“.

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der WGT hat er bereits einen Flyer erarbeitet, auf dem die politischen Themen erörtert werden, denen sich die WGT widmen will. Da wäre etwa die Versorgung durch den Personennahverkehr. „In Friedrichswald, Wennenkamp und Goldbeck fahren derzeit nur noch Schulbusse“, kritisiert Budde.

Außerdem will sich die WGT für eine schnellere Internetverbindung in Wennenkamp und Friedrichswald einsetzen. Darüber hinaus wolle man Möglichkeiten für Fördergelder aus EU-Mitteln, wie etwa Leader-Programme, ausloten.

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  • Bodo Budde Foto: pr

Auch wolle sich die WGT für die jungen Leute am Taubenberg einsetzen. Mit einer Einschränkung: „Bevor wir irgendetwas machen oder für irgendetwas Geld ausgeben, wollen wir mit den jungen Leuten sprechen und von ihnen hören, was sie selbst überhaupt wollen“, kündigt Budde an.

Bodo Budde ist übrigens nicht verwandt mit dem langjährigen Ortsbürgermeister Dieter Budde. „Es gibt zwei Budde-Klans in Goldbeck, ich gehöre zu dem anderen“, sagt Bodo Budde mit einem Schmunzeln.

Budde arbeitet beim Rintelner Sicherheitsdienst Sinen in der Geschäftsführung. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder aus erster Ehe und einen fünfjährigen Sohn mit seiner zweiten Frau. Er lebt mit seiner Familie in Goldbeck, schräg gegenüber von seinem Elternhaus.

Die übrigen Mitglieder der Wählergemeinschaft Taubenberg, die im Übrigen nichts mit der Wählergemeinschaft Schaumburg zu tun hat, sind in der Reihenfolge der Wahlliste: Willi Bradt aus Friedrichswald, Manfred Nagel aus Wennenkamp, Burkhard Sprick aus Uchtdorf, Markus Meier aus Goldbeck, Helge Krüger aus Uchtdorf, Werner Lehmeier aus Goldbeck, Andreas Giese aus Uchtdorf und Helmut Menke aus Goldbeck.

Ortratsmitglied Dietmar Vogt schloss sich der WGT nicht an. Er tritt abermals für seine Partei Die Grünen an. Seine Begründung: Er wolle am Taubenberg weiterhin die Interessen der Grünen vertreten (wir berichteten).pkTAUBENBERG. Die Wählergemeinschaft Taubenberg (WGT) steht. Wie berichtet, hatte sich im Hinblick auf die Kommunalwahl im September abgezeichnet, dass die SPD Mühe haben würde, genügend Kandidaten aufzustellen. Und die CDU war schon gar nicht mehr im Ortsrat vertreten. Daraus entstand die Idee, eine Wählergemeinschaft zu gründen. Auch ein Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters konnte inzwischen gefunden werden.

Bodo Budde soll Ortsbürgermeister werden. Der gebürtige Goldbecker will etwas für den Taubenberg tun. Das tut er zwar schon als Kommandomitglied der Freiwilligen Feuerwehr Goldbeck. Aber er möchte auch politisch etwas bewirken, wie er im Telefongespräch mit unserer Zeitung sagt. Er habe zu vielen Dingen eine Meinung und wolle nun die Chance nutzen, sie gegebenenfalls im Ortsrat zu äußern. Schließlich habe der amtierende Ortsbürgermeister Markus Meier mal zu ihm gesagt: „Wenn du etwas bewirken willst, dann reicht deine Stimme alleine nicht aus, sondern dann musst du mitmachen.“ Jetzt wolle er – „ein politischer Neuling“ – die Gelegenheit beim Schopfe packen und „versuchen, etwas zu verändern“.

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der WGT hat er bereits einen Flyer erarbeitet, auf dem die politischen Themen erörtert werden, denen sich die WGT widmen will. Da wäre etwa die Versorgung durch den Personennahverkehr. „In Friedrichswald, Wennenkamp und Goldbeck fahren derzeit nur noch Schulbusse“, kritisiert Budde.

Außerdem will sich die WGT für eine schnellere Internetverbindung in Wennenkamp und Friedrichswald einsetzen. Darüber hinaus wolle man Möglichkeiten für Fördergelder aus EU-Mitteln, wie etwa Leader-Programme, ausloten.

Auch wolle sich die WGT für die jungen Leute am Taubenberg einsetzen. Mit einer Einschränkung: „Bevor wir irgendetwas machen oder für irgendetwas Geld ausgeben, wollen wir mit den jungen Leuten sprechen und von ihnen hören, was sie selbst überhaupt wollen“, kündigt Budde an.

Bodo Budde ist übrigens nicht verwandt mit dem langjährigen Ortsbürgermeister Dieter Budde. „Es gibt zwei Budde-Klans in Goldbeck, ich gehöre zu dem anderen“, sagt Bodo Budde mit einem Schmunzeln.

Budde arbeitet beim Rintelner Sicherheitsdienst Sinen in der Geschäftsführung. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder aus erster Ehe und einen fünfjährigen Sohn mit seiner zweiten Frau. Er lebt mit seiner Familie in Goldbeck, schräg gegenüber von seinem Elternhaus.

Die übrigen Mitglieder der Wählergemeinschaft Taubenberg, die im Übrigen nichts mit der Wählergemeinschaft Schaumburg zu tun hat, sind in der Reihenfolge der Wahlliste: Willi Bradt aus Fried-richswald, Manfred Nagel aus Wennenkamp, Burkhard Sprick aus Uchtdorf, Markus Meier aus Goldbeck, Helge Krüger aus Uchtdorf, Werner Lehmeier aus Goldbeck, Andreas Giese aus Uchtdorf und Helmut Menke aus Goldbeck.

Ortratsmitglied Dietmar Vogt schloss sich der WGT nicht an. Er tritt abermals für seine Partei Die Grünen an. Seine Begründung: Er wolle am Taubenberg weiterhin die Interessen der Grünen vertreten (wir berichteten).pk

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