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Der Lückenschluss in der Nordost-Tangente hat gestern begonnen / 5,7 Millionen Euro-Projekt

Ein "bedeutender Schritt" für Stadthagen

Stadthagen (jl). Seit gestern hat Stadthagen wieder eine Großbaustelle. Deren Ausmaße werden allerdings erst in einigen Monaten richtig sichtbar sein. Es geht um eine Brücke über die Bahnstrecke und damit letztlich um den Schluss der letzten Lücke in der Nordost-Tangente, die im Laufe des kommenden Jahres eine komplette Straße sein s oll.

Der Spatenstich, den Bürgermeister Bernd Hellmann und Rolf Reinecke von der Celler Brückenbaufirma IBC gestern an der Probsthäger Straße neben dem Grundstück der Firma Kinkeldei absolviert haben, war eher symbolischer Natur. Hinter den Rücken der beiden Akteure wurde aber ziemlich deutlich, was in den nächsten Wochen passieren wird. Was jetzt folgt, ist laut Bürgermeister "für Stadthagen ein bedeutender Schritt". Dort, wo jetzt noch rotweiße Leitpfähle auf den Äckern zwischen der Probsthäger Straße und den Bahnschienen stehen, wird in Kürze eine Baustraße verlaufen. Diese wiederum ist die Voraussetzung für den eigentlichen Brückenbau, der nach jetzigem Zeitplan im Dezember dieses Jahres angeschlossen sein soll. Das Bauwerk mit einer Spannbreite von rund 26 Metern wird in einer Höhe von etwa 7,50 Meter über den Schienenstrang hinweg führen. Bis das soweit ist, werden nach Angaben von Bauamtsleiter Manfred Fellmann einige recht komplizierte Kraftakte auf der Großbaustelle nötig sein. Wenn beispielsweise die Fahrbahnteile auf die Widerlager gesetzt werden, wird auf den Schienen zwei Tage lang nur eingeschränkter Verkehr herrschen. Ferner müssen die Telekommunikationsleitungen derBahn neu verlegt und die Oberleitungsanlagen der Brücke den neuen Verhältnissen angepasst werden. Im August dieses Jahres wird auf der Baustelle der nächste Gang eingelegt. Dann beginnt der Bau der rund 1000 Meter langen Fahrbahn. Diese verläuft von der Lauenhäger Straße -gegenüber der Einmündung der Industriestraße -über die neue Brücke, zerteilt dann die Probsthäger Straße auf Dauer in zwei Arme und mündet schließlich an der bereits vorgebauten Kreuzung in den Helweg. Bis zum Fertigstellungstermin Ende Oktober nächsten Jahres werden für die Noch-Lücke rund 5,7 Millionen Euro ausgegeben, wovon vier Millionen Euro vom Land Niedersachsen kommen werden. Der Bürgermeister stellte fest, dass die Tangente wegen des größeren Verkehrsaufkommens aus Richtung Minden-Lübbecke/ Niedernwöhren nötig sei. Für die unmittelbaren Anlieger der neuen Trasse bedeutet die Tangente laut Hellmann mehr Belastung, der aber durch Schallschutz ausgeglichen werden soll.




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