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Feuerwehr Esperde besteht seit 125 Jahren

Eimerwettkämpfe

ESPERDE. Nicht nur die Feuerwehr Esperde kann auf eine 125-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken, auch die Eimerwettkämpfe der Freiwilligen Feuerwehren haben eine lange Tradition.

59.225-02

Autor

Sabine Brakhan Reporterin

Allerdings wird dabei nicht, wie der Name vermuten lässt, zu alten Feuerlöscheimern aus Leder gegriffen, eine Menschenkette gebildet und Hand in Hand versucht, ein Feuer einzudämmen. Soweit reichen dann Nostalgie und Tradition bei den Brandschützern doch nicht. Beim Eimerwettbewerb sind die umfangreichen Kenntnisse des modernen Löschwesens gefragt, um in möglichst kurzer Zeit und ohne Fehler einen Eimer (oder Kanister) mit einem gezielt gesetzten Wasserstrahl zu Fall zu bringen – daher der Name. „Voraussetzung zur Teilnahme ist die Kenntnisse des Feuerwehr-ABCs, aufbauend auf der Truppmannausbildung. Wer das nicht kann ist kein Feuerwehrmann“, erklärt Esperdes Ortsbrandmeister Tobias Meine. Bei den Wettbewerben der befreundeten Wehren anlässlich des Esperder Feuerwehrjubiläums verglichen die Brandschützer aus Bessinghausen, Brockensen, Esperde (Gruppe I, Gruppe II und Jugendfeuerwehr), Hemmendorf und Heyen kameradschaftlich auf der Wiese gleich neben dem Festplatz ihr Können. Dabei mussten die einzelnen Gruppen möglichst schnell und fehlerfrei einen Löschangriff aufbauen. Sowohl die Kuppel-Zeit als auch die Zeit des Angriffstrupps wurden separat gestoppt und neben der besten Gesamtzeit mit Urkunden, Pokalen und Mettwürsten honoriert. Ein Wertungsteam um Ehrengemeindebrandmeister Friedrich-Wilhelm Böhning beobachtete alle Trupps genau. Am Ende belegte Brockensen den ersten Platz in allen drei Bewertungskategorien, gefolgt von Esperde II, Bessinghausen, Esperde I, der Jugendfeuerwehr Esperde, Hemmendorf und Heyen. Der besondere Dank von Ortsbrandmeister Tobias Meine galt neben den Teilnehmern dem Wertungsteam. „Ehrengemeindebrandmeister Friedrich-Wilhelm Böhning braucht nur einen Hinweis und schon ist er mit seinen Kameraden aus der Altersabteilung zur Stelle. Ihr habt heute wieder einmal einen super Job gemacht“, lobte er.




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