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Training am Wohngebiet nervt Algesdorfer / Mangelnde Platzkapazität

Eigenmächtig: Fußballer belegen Wiese - Ärger mit Anwohnern

Algesdorf (bab). Der TSV hat wieder einmalÄrger mit den Anwohnern. Diesmal sind die Probleme hausgemacht. Offensichtlich haben die Fußballer ohne Genehmigung ein weiteres Trainingsfeld belegt. Südöstlich des A-Platzes üben nun die Fußballer direkt an der Grenze zum Wohngebiet auf einer Wiese.

Der nicht genehmigte Fußballtrubel direkt vor der Terrasse verär

"Reicht man den kleinen Finger, nehmen die die ganze Hand", sagt Anwohner Jens Fischer, dessen Geduld langsam zu Ende geht. Der TSV habe nun einen offiziellenÜbungsplatz genehmigt bekommen, und trotzdem reiche das den Spielern nicht. "Es gab niemals Ruhe", beklagt Fischer den Lärm auch auf die Gefahr hin, als "ewiger Meckerer" dazustehen. Aber selbst in der Verwaltung habe er kein Verständnis erfahren. "Herr Döpke hat uns gesagt, dass dort niemand spiele." Dabei hat Fischer zum Beweis sogar Fotos gemacht. Jörg Döpke vom Bauamt war wegen eines auswärtigen Termins nicht zu erreichen. Stadtdirektor Uwe Heilmann und dessen Stellvertreter Günther Wehrhahn befinden sich im Urlaub. Der Erste Samtgemeinderat Eckhard Nonnenberg ist nicht für den Fall zuständig. "Ich persönlich werde keinen Kommentar loslassen", sagt Nonnenberg. Er bietet dem TSV an, sich bei der Verwaltung zu melden, wenn die Platzkapazität aus irgendwelchen Gründen nicht ausreichten. "Dann müssen wir sehen, dass wir in Rodenberg Möglichkeiten finden." Reinhard Matthias, Vorsitzender des TSV, bestätigt, dass die Ursache wohl an der Platzkapazität liege. Die Nässe auf dem unteren Platz sei anscheinend der Grund gewesen, aus dem die Fußballer ausgewichen seien. Matthias kann nicht beantworten, wer entschieden hat, den Platz zu benutzen und die mobilen Tore dort aufzustellen. "Wir werden dafür sorgen, dass die Tore abgebaut werden", verspricht der Vorsitzende. Jetzt, da das Wetter besser werde, könne auf den vorhandenen Spielfeldern trainiert werden. Die Anwohner hätten dann wieder Ruhe auf ihren Terrassen. Über den Vorschlag der Verwaltung, Ausweichmöglichkeiten zu finden, hat Matthias bereits nachgedacht.



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