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Eigenheim

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt Häuslebauern in Deutschland Mindestanforderungen für energiesparendes Bauen vor. Dank Fördersummen sparen die Eigentümer schon beim Bau – und dank niedrigem Energieverbrauch auch noch Jahre später.

Fördergelder für energieeinsparendes Bauen Stein auf Stein günstig zum Eigenheim

Seit die neue Energieeinsparverordnung gilt, müssen Bauherren noch umweltfreundlicher planen. Der Vorteil: Ein Haus mit niedrigem Verbrauch entlastet auch das Portemonnaie – schon beim Bau.

Gestaltungsfreiheit, Unabhängigkeit, kein Ärger mit dem Vermieter – die eigenen vier Wände haben viele Vorteile. Und auch angesichts steigender Energiepreise sind Bauherren gegenüber Mietern im Vorteil: Wer auf Energieeinsparung setzt, reduziert seine späteren monatlichen Ausgaben – und profitiert beim Bau von staatlichen Förderungen. „Bei der Immobilienfinanzierung gilt heute mehr denn je: Alle Finanzierungskomponenten müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt werden“, raten die Experten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). „Umso wichtiger ist es, dass sich Bauherren rechtzeitig über die staatlichen Förderungen informieren.“

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt Häuslebauern in Deutschland Mindestanforderungen für energiesparendes Bauen vor. Sie wurde im Oktober 2009 verschärft. Heizung, Warmwassersystem, Lüftung und Isolierung müssen so zusammenwirken, dass das Gebäude einen bestimmten Standardverbrauch nicht überschreitet. Die Höchstwerte liegen nun 30 Prozent niedriger als in der vorherigen Fassung. Auch die Wärmedämmung des Eigenheims muss jetzt um durchschnittlich 15 Prozent effizienter sein. Bauherren können sich aber auch bewusst für Dämm- und Heizsysteme entscheiden, die die Anforderungen der EnEV noch übertreffen. Denn energiesparende Systeme sind zwar oft in der Anschaffung teurer, rechnen sich aber manchmal schon bald, weil sie die Nebenkosten senken.

Bauherren, die energiesparend bauen oder selbst mit Solarzellen, Biogas oder Erdwärme Energie produzieren, können sich zudem mit zinsgünstigen Darlehen von der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen lassen. Zu den generellen Förderungen kommt mit den Programmen „Energieeffizientes Bauen“ und „Erneuerbare Energien“ Unterstützung für umweltbewusste Häuslebauer. „Durch erneuerbare Energien können Hausbesitzer Geld sparen, ihren Wohnwert erhöhen und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagt Thomas Kwapich von der Deutschen Energie-Agentur (dena). In einigen Bundesländern gibt es zudem Förderungen, Marktanreizprogramme oder sogar Zuschüsse für umweltbewusstes Bauen. Die Voraussetzungen und Fördersummen variieren von Land zu Land.

Informationen zu Förder-Maßnahmen im Internet: www.enev-online.de und www.kfw.de.




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