weather-image
25°
Letztes Gesprächsforum im Rahmen des Zukunftsentwicklungsprogrammes mit externem Experten

Eigene Stärken erkennen und ausbauen

Bad Münder (st). Sich auf die eigenen Stärken besinnen und diese ausbauen, eine bessere Vernetzung herstellen, das Wir-Gefühl stärken – die übergeordneten Ziele in den verschiedenen Gesprächsforen im Rahmen des Zukunftsentwicklungsprogrammes der Stadt Bad Münder ähneln sich, die Maßnahmen müssen jedoch auf die jeweiligen Themenbereiche zugeschnitten sein. Unter Leitung des externen Experten für die Entwicklung ländlicher Räume, Dieter Frauenholz aus Hannover, haben sich jetzt Münderaner aus Politik, Wirtschaft und Vereinen Gedanken über die Weiterentwicklung im Bereich „Sport, Freizeit, Erholung“ gemacht.

270_008_4275612_lkbm_101_1.jpg

„Besonderes Augenmerk haben wir im jüngsten Gesprächsforum auf die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen gelegt“, sagt Planungsamtsmitarbeiter Harald Meyer-Achilles. „Das hatten wir bisher noch nicht drin im Konzept.“ Die beteiligten Gesprächspartner – zu denen Bürgermeisterin Silvia Nieber, Ratsherr Rolf Wittich und Hermann Wessling von der Sozialraum AG gehörten – waren sich einig, dass die Vereine verstärkt auf die Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen setzen müssen. Dem Mitgliederrückgang müsse aktiv entgegengewirkt werden.

Doch nicht nur auf einheimische Sporttreibende dürfe das Augenmerk gelegt werden, weiß Frauenholz. Durch attraktive Sport und Erholungsangebote könne die touristische Anziehungskraft der Stadt wachsen. Bürgermeisterin Nieber wies auf die bereits guten Wander- und Nordic-Walking-Strecken hin, die in Zukunft noch erweitert werden könnten. Wessling rief die Idee der Errichtung eines Segelflugplatzes wieder auf den Plan. „Ein in der Region agierender Verein könnte nach Bad Münder gelockt werden und das Angebot erweitern“, so Wessling.

Wichtig ist laut Meyer-Achilles die angemessene Publizierung der vorhandenen Angebote. „Sowohl im Printbereich als auch im Internet müssen wir unsere Attraktionen in vernünftiger Form anpreisen.“ Eine Verbesserung der Info-Plattform im Netz mit ausführlichem Veranstaltungskalender ist als Maßnahme in den Katalog aufgenommen worden. Die Stadt alleine könne all die Maßnahmen nicht umsetzen, sagt Meyer-Achilles. „Gemeinsam entwickeln, dran arbeiten und umsetzen“ sei das Motto.

Der Experte Dieter Frauenholz hält die Vorschläge der Forumsteilnehmer auf Karteikarten fest.

Foto: st



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt