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Egbert Lichtinger feiertÜbergang zur Pensionierung / Gutschein für entspannte ICE-Fahrt

Ehrenamtliche Kür statt Vollbremsung

Sachsenhagen (jpw). Ein bewegter, bunter, fröhlicher und fein dosierter Abschied: Egbert Lichtinger hat mit Gästen aus Politik, Verwaltung sowie Familie und Freunden, nach 50 Arbeitsjahren seine Pensionierung gefeiert. Was künftig noch bleibt, ist die ehrenamtliche Kür als zweiter Mann in der Verwaltung Sachsenhagens.

Wie immer mit Volldampf: Egbert Lichtinger eröffnet den Tanz im

Es war bereits weit nach Mitternacht. Endlich hatte Gastgeber Egbert Lichtinger im Trubel seines eigenen Abschieds im proppevollen Saal etwas Ruhe und den Weg an den Tisch seines langjährigen Weggefährten Wilhelm Pickert gefunden. Beide Pensionäre sinnierten nach einem guten Essen und vielen Reden bei einem Bier über ihre Wege in den Ruhestand nach. Was Pickert mit Vollbremsung von einem auf den anderen Tag vollzogen hat, heißt bei Lichtinger immer noch "Entschleunigen", herunterfahren und nach 50 Jahren Arbeitsleben Schritt für Schritt Verantwortung abgeben. "So tut es mir gut", sagte der vom Inhalt der offiziellen Reden sichtlich beeindruckte und bewegte Lichtinger. Und es waren nicht so sehr die Worte vom "Urgestein" oder vom "Mann der ersten Stunde" in der Samtgemeinde, die ihn beschäftigten, sondern vielmehr die nachdenklichen, die Zwischentöne. Er solle nicht mehr so schnell Auto fahren, hatte ihm Samtgemeindebürgermeister Arthur Adam mitgegeben und mit "Respekt und Anerkennung seines Wirkens" als Geschenk der Räte der Samtgemeinde und der Stadt einenBahn-Gutschein für eine entspannte ICE-Fahrt mit Aufenthalt in Berlin geschenkt. Lichtingers manchmalüberschäumendes Temperament ließ Adam nicht aus, genau wie Ratsfrau Christa Kreft, die dieses seinem "Herzblut" zuschrieb. Heiko Bothe stellte das gemeinsame Interesse für "Politik und Schützenwesen" heraus. Bürgermeister Herwig Henke, langjähriger Sachsenhäger Weggefährte, blickte nicht zurück, sondern voraus und hoffte auf ein "ein paar weitere gute Jahre" der nun ehrenamtlichen Zusammenarbeit.



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