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Projekt fällt in die Planungshoheit des Kurortes / Auch beim Caravanplatz keine Einmischung

Edeka: Luhden verzichtet auf Stellungnahme

Luhden (tw). Die Gemeinde Luhden wird weder zu dem Bad Eilser Projekt "Caravanplatz" noch zu der von der Samtgemeinde initiierten F-Planänderung für die "N achnutzung der Schaumburg-Klinik" eine Stellungnahme abgeben. Darauf hat sich der Rat unter Vorsitz von Bürgermeister Peter Zabold (CDU) bei seiner jüngsten Zusammenkunft am Lindenbrink verständigt.

"Mir liegen zwei entsprechende Anfragen aus Bad Eilsen respektive von der Samtgemeinde vor", berichtet Svenja Edler. Luhdens Gemeindedirektorin: "Zu beiden Vorhaben können wir uns laut Baugesetzbuch - vorab - äußern." Wie bekannt, plant Bad Eilsen die Anlage eines Caravanplatzes auf dem Remisengelände (B-Plan Nr. 25). "Meine Meinung ist: Wir sollten uns dazuüberhaupt nicht äußern", so Edler im Rat. Denn das Projekt falle in die Planungshoheit des Kurortes - "uns selbst tangiert der Bau nicht." Außerdem erwarte auch Luhden von den übrigen Eilser Mitgliedsgemeinden, dass die sich in die Belange des Ortes nicht einmischten. Eben das ist auch die Argumenation bei der 9.Änderung des F-Plans der Samtgemeinde. "Um den Bau eines Edeka-Marktes auf dem Gelände der Schaumburg-Klinik möglich zu machen, muss der F-Plan - erneut - geändert werden", so Edler. Und ergänzt: "Auch diese Planung stört Luhden nicht. Ergo sollten wir keine Stellungnahme abgeben und die Samtgemeinde machen lassen." Das Ortsparlament quittiert die Vorschläge der Gemeindedirektorin mit zustimmendem Kopfnicken. Damit ist das Thema erledigt.



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