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Route führt durch die Heimat des Schriftstellers

Durchs Fichtelgebirge wandern mit Jean Paul

Fichtelberg. Es ist ein Naturgenuss wie aus dem Bilderbuch: Die Drosseln zwitschern von den Bäumen. Hoch oben am Himmel ziehen Raubvögel ihre Kreise. Unter den festgeschnürten Wanderschuhen knirscht gleichmäßig, Schritt für Schritt, der Kies. Und das frühlingshafte Grün der Blätter leuchtet beinahe schon mit der Sonne um die Wette. Der Weg, er ist das Ziel. Und er führt dort entlang, wo schon der Schriftsteller Jean Paul um 1800 leidenschaftlich gern gewandert sein soll. Auf seine Spuren haben sich Gunda und Peter Bertram begeben. Nicht nur, weil sie gern in der Natur unterwegs sind. „Sondern auch, weil wir es lieben, Orte anhand ihrer ganz eigenen Geschichte zu erkunden“, sagt die dunkelhaarige Urlauberin. Aus Schleswig-Holstein ist sie angereist. Im Gepäck: Jean Pauls „Flegeljahre“, seine 1804 erschienene, freche Parodie auf den Bildungsroman. „Jede Ferne macht schöner“, schreibt der Schriftsteller darin. Dass er damit damals wie auch heute recht hat, bekräftigt Peter Bertram. „Allein in Deutschland gibt es so viele schöne Ecken zu entdecken“, sagt der Urlauber. „Also fangen wir an.“

Autor:

Gloria Ross


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