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Strecke an der B 238 zwischen Langenholzhausen und Möllenbeck eingeweiht

Dunkler Asphalt und heller Beton: Radwegüber Landesgrenzen hinweg

Möllenbeck (crs). Ein grenzüberschreitendes Bauprojekt hat seinen Abschluss gefunden: Knapp vier Jahre nach der ersten Anfrage ist gestern Mittag der rund 3,9 Kilometer lange Radweg entlang der B 238 von Langenholzhausen nach Möllenbeck eingeweiht worden. "Eine rekordverdächtige Zeit", befand Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Hameln.

"Wir haben diesen Radweg gemeinsam hingekriegt, das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit", lobte Brockmann die funktionierende Kooperation zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die auf Initiative der Stadt Rinteln in Gang gekommen sei: "Rinteln zeigt ein sehr hohes Engagement beim Thema Radwege." Auch die Bürgermeister der beteiligten Kommunen, Karl-Heinz Buchholz für Rinteln und Klaus Fritzemeier für Kalletal, freuten sich über die neue Verbindung: "Wir sorgen für mehr Tourismus, und die Radler werden geschützt." 380 000 Euro hat die rund 1300 Meter lange niedersächsische Strecke gekostet, auf nordrhein-westfälischer Seite schlägt das 2,55 Kilometer lange Gesamtprojekt inklusive der Sanierung der B 238 mit 1,8 Millionen Euro zu Buche. Interessantes Detail: Der Verlauf der Landesgrenze ist auch am Radweg klar abzulesen - auf nordrhein-westfälischer Seite ist der 2,25 Meter breite Weg asphaltiert, die Niedersachsen hingegen haben sich für deutlich helleren Beton entschieden. Anders als Asphalt werde Beton an den Rändern nicht durchwurzelt, sei zudem "sehr resistent und dauerhaft", was gerade in Bezug auf querenden Landwirtschaftsverkehr von Bedeutung sei, begründete Brockmann die Entscheidung auf niedersächsischer Seite: "Außerdem ist der helle Belag vor allem in der Dämmerung für die Radfahrer angenehmer - wir haben mit Beton sehr gute Erfahrungen gemacht." Die Reflexion auf dem hellen Asphalt sei tatsächlich besser, räumte Lothar Krämer für die nordrhein-westfälische Seite ein. "Ich bin gespannt, wie die Bilanz in 20 Jahren aussieht..."




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