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Dummy Bob unter Auto eingeklemmt

Rehren (la). Seit einigen Wochen fahren auch die Ortsfeuerwehren Rannenberg und Escher zu Einsätzen auf der Autobahn 2. Sie gehören, gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Rehren/Westerwald zum Auetaler Zugverband Mitte, der bei Unfällen im Bereich Rehren zum Einsatz kommt. Durch die Zugverbände soll sichergestellt werden, dass im Ernstfall ausreichend Einsatzkräfte an Ort und Stelle sind - auch bei Bränden und Unglücken neben der Autobahn.

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Da die Feuerwehrleute aus Rannenberg und Escher noch keine große Erfahrung im Umgang mit dem schweren Rettungsgerät wie Spreizer und Schere haben, fand kürzlich auf dem Hof der Autowerkstatt Bredemeier in Rehren eine Übungsstunde statt, die von Rehrener Feuerwehrleuten geleitet wurde. In zwei Gruppen wurden das Anheben eines Fahrzeugs und das Befreien vonVerletzten aus einem zerstörten Auto trainiert. Dummy "Bob" - bestehend aus alten Feuerwehrschläuchen, die mit Splitt gefüllt sind - war unter einem Auto eingeklemmt. Um ihn befreien zu können, mussten Hebekissen benutzt werden. Je nach Größe können diese Kissen etliche Tonnen Gewicht anheben. "Das 50 mal 50 Zentimeter große Kissen zum Beispiel 17 Tonnen", so der Rannenberger Ortsbrandmeister, Dirk Wente. "Bei eingeklemmten Personen unterscheiden wir zwischen schneller und der schonender Rettung", erläuterte Rolf Schlick der anderen Gruppe an einem Schrottfahrzeug. Besonders heikel für die Feuerwehrleute seien bei Rettungsarbeiten die Airbags. "Davon müssen wir uns fernhalten", so Schlick. Damit nicht doch versehentlich ein Airbag ausgelöst wird, müsse zuerst die Batterie des Autos abgeklemmt werden. Danach übten die Feuerwehrleute, das Auto an den richtigen Stellen mithilfe von Spreizern und Scheren zu öffnen.



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