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Abstiegsspiel im Schierbachstadion / Der Unterlegene kann für die Bezirksliga planen

Duell der Zwillinge: Nienstädt und Syke spielen gut, verlieren aber

Bezirksoberliga (jö). Der SV Nienstädt und der TuS Syke sind die Zwillinge des Bezirksoberhauses: Sie sind Aufsteiger, Tabellennachbarn und beide in höchster Abstiegsgefahr. Sie wissen nicht mehr, wie sich ein Sieg anfühlt, sie verlieren ihre Spiele ähnlich unglücklich - und sie kämpfen am Samstag im Schierbachstadion um ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Christos Christou (l.) ist der Mann für die Tore beim SV Nienstä

"Wenn wir in Nienstädt nicht gewinnen, ist alles vorbei", gibt Sykes Stürmer Thorolf Meyer bekannt. Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt sieht die Begegnung auch unter dem Aspekt entschwundener Lebensfreude. "Ich will einfach mal wieder lachen und gewinnen", sagt er, "und ich hoffe, dass sich dann der Frust beiuns ein wenig löst." Das gute Spiel beim Tabellenführer war für Nienstädt mal wieder ein wertloses Muster. Stelingens Trainer Oliver Kauna wunderte sich zwar, "dass man so ein Spiel gewinnen kann", baute aber mit der schwachen Leistung die Spitzenreiterposition weiter aus, weil Mitbewerber Heeßel verlor. Aber nicht nur für Nienstädt lief es letzte Woche unglücklich. Syke ging gegen Anderten durch seinen Torjäger Sven Tolle sogar in Führung, verlor am Ende aber auch mit 1:3. "Uns kann jetzt nur noch ein Wunder helfen", meint Sykes Trainer Andre Hanke. Aber: Während Nienstädt nicht unerwartet in den Abstiegssog geriet, muss Syke überraschend um seine Existenz kämpfen. Vor der Saison verstärkte mansich mit Spielern wie Thorolf Meyer und Heinrich Büntemeyer vom ASC Nienburg. Mit ihnen sollte der Klassenerhalt eigentlich schon längst abgesichert sein. Bei seiner letzten Niederlage fühlte sich Syke auch vom Hagenburger Schiedsrichter Christian von Koten in zwei Szenen entscheidend benachteiligt.



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