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Anbieter "Lanspot" fordert 40 Anschlüsse / Bürgermeister hält Sender auf Feuerwehr oder alter Molkerei für denkbar

DSL-Verbindungen: Auhagen setzt jetzt voll auf Funk

Auhagen (jpw). Die Gemeinde Auhagen setzt im Kampf um schnelle DSL-Verbindungen fortan offenbar nicht mehr ausschließlich auf die Deutsche Telekom. Bürgermeister Kurt Blume verweist auf einen privaten Anbieter, der 3000 kbit/s per Funk liefern will.

"Die Aktion im Ort ist vor 14 Tagen angelaufen", berichtet Bürgermeister Kurt Blume gegenüber unserer Zeitung. Dass es in Auhagen und Düdinghausen rund 45 Interessenten gibt, die eine schnelle DSL-Verbindung haben wollen, hatte die Gemeinde vor einigen Wochen mit einer Umfrage in allen Haushalten ermittelt. Zusammen mit Vertretern der Stadt Sachsenhagen hatte Blume Gespräche mit der Telekom über eine neue Leitung zwischen dem Knotenpunkt in Lindhorst und Auhagen/ Sachsenhagen geführt. Diese Gespräche waren jedoch daran gescheitert, dass beide Kommunen für einen Bau der neuen Leitung zusammen 200 000 Euro dazuzahlen sollten. Nun sieht Blume eine Möglichkeit, dem DSL-Dilemma in seinem Ort kurzfristig abzuhelfen: "Die Firma Lanspot bietet für monatlich 25 Euro eine Übertragungsrate von 3000 k/bit über Funk für Auhagen und Düdinghausen", sagt Blume. Allerdings laufe die Resonanz aus Auhagen während der Sommerferien noch schleppend. 40 Anschlüsse seien vom Betreiber gefordert worden, dann werde ein Mast aufgebaut. "Entweder aus Richtung Wunstorf oder aus Richtung Stadthagen, das ist noch nicht klar", meinte der Bürgermeister. Gestartet werden könne sofort. Als Standort einer Sende- und Relaisstation in Auhagen könnte nach Angaben Blumes das Dach der alten Molkerei oder das Dach des Feuerwehrgerätehauses dienen. Obwohl die Gemeinde gegenwärtig auf einen Privatanbieter setzt, ist Blume darüber erfreut, dass der Landkreis Schaumburg sich in das Thema DSL eingeschaltet hat: "Gebündelte Interessen sind immer besser zu vertreten."




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