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Internet birgt Gefahren für junge Benutzer

DRK will Kinder sicher im Netz machen

Bad Münder (ndz). Die Zahl der Grundschulkinder mit Internetzugang steige stetig an, sagt die Leiterin der DRK-Kindertagesstätte „Martin-Schmidt“, Ruth Leunig. Um auf die Gefahren des bedenkenlosen Umgangs mit diesem Medium aufmerksam zu machen, lädt das Rote Kreuz am Mittwoch, 29. April, zu einem öffentlichen Elternabend in die Räumlichkeiten der Kita.

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Ab 20 Uhr referieren Claus Dieter Kauert vom Landkreis und Ralf Panzieri vom Esta-Bildungswerk in Hameln über die „Mediennutzung aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes“. Sie gehe Fragen nach wie: „Was reizt Kinder am Fernsehen?“, „Warum sind Kinder so fasziniert vom Computer?“, „Wie verarbeiten sie negative Erlebnisse und Eindrücke?“ oder „Wann ist der Rat der Eltern gefragt?“

Gerade in den weiten des World Wide Web könnten die jungen Benutzer kommerziellen Scharlatanen oder Chat-Partnern mit finsteren Absichten in die Fänge gehen, warnt Leunig. „Sie werden im Internet manipuliert, ohne es zu merken.“ Schließlich seien Kinder neugierig, wissbegierig und blauäugig. „Für Missbraucher ist das Internet ein Eldorado“, so die Einrichtungsleiterin.

Sinnvolle Prävention sei dringend notwendig. „Den Kindern das Internet zu verbieten, ist keine Lösung. Aber sie können lernen, sich darin so sicher wie möglich zu bewegen“, sagt Leunig. Wer seine „Kinder sicher im Netz“ wissen will, meldet sich an unter 05042/509870 täglich von 7 bis 13 Uhr.



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