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DRK Nettelrede: Kassiererin tritt unerwartet zurück

NETTELREDE. Mit der überraschenden Ankündigung, ihr Amt unverzüglich niederzulegen, begann Kassiererin Jutta Bohne ihren Kassenbericht bei der Jahresversammlung der DRK-Ortsgruppe in Nettelrede. Ein Paukenschlag.

Stärkung nach einer anstregenden Versammlung beim DRK in Nettelrede. Foto: Werner

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Monika Werner Reporterin

Denn der neue Vorstand war erst im Herbst im vorigen Jahr auf der Mitgliederversammlung gewählt worden, daher kam für die meisten Mitglieder dieser Rücktritt, ohne weitere Erklärung, völlig unvorbereitet. Der Kassenbericht selbst wies ein relativ großes Minus auf, da seit 2014 keine Beiträge mehr eingezogen worden waren. Dies soll nun nachgeholt werden, den Mitgliedern, die am Lastschriftverfahren teilnehmen, gehen in diesen Tagen entsprechende Schreiben zu, wie die Vorsitzende Kerstin Meyerhoff erklärte. Bohnes Amt übernimmt zunächst die stellvertretende Kassiererin Beatrix Heuser.

Die Vize-Vorsitzende Simone Bolland stellte im Anschluss die Planungen für das kommende Jahr vor. Alle bekannten Termine sollen auf Wunsch der Mitglieder diesen wieder gesondert schriftlich mitgeteilt werden, nicht nur durch Aushang oder Ankündigung in der Neuen Deister-Zeitung. Der nächste anstehende Termin ist ein Kaffeenachmittag im Mai, bei dem in diesem Jahr auch die Jubilare geehrt werden sollen.

Weiterhin sind ein Erster-Hilfe-Kurs, eine Blutspende und ein Familienfrühstück in Vorbereitung. Bestehen bleibt der Kaffeenachmittag an jedem zweiten Mittwoch im Monat, den Heidrun Rauscher organisiert.

Anschaffen will das Rote Kreuz für die Turngruppe Flexibälle – ein Problem dabei stellt allerdings die Lagerung der sperrigen Sportgeräte dar, die noch zu klären ist. Nach weiteren Wünschen befragt, regte Hansjürgen Rauscher die Anschaffung eines Defilibrators für das Freizeitheim an. Dieser Vorschlag wurde von allen begrüßt und die Anschaffung soll, falls die Kosten, wie von Rauscher gesagt, lediglich bei rund 300 Euro liegen, über das DRK erfolgen. Zunächst soll das aber mit dem Heimatpflegeverein als Träger der Begegnungsstätte abgesprochen werden.

Ein Ausflug steht auf der Liste der Mitglieder ganz oben: Ziele in der näheren Umgebung wurden vorgeschlagen, demnächst soll ein Termin abgesprochen werden.

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