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DRK baut neue Rettungswache

Bad Münder. Lange haben sie überlegt und geplant – seit gestern Morgen ist die Tinte unter den Verträgen trocken: Der DRK-Kreisverband Weserbergland baut in Bad Münder eine neue Rettungswache.

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Das neue Domizil der Rettungskräfte wird sowohl Fahrzeuge als auch Büro- und Mitarbeiterräume beherbergen und nur wenige Meter entfernt vom bisherigen Standort errichtet. Dennoch werden sich deutliche Veränderungen ergeben: Bislang waren die Garagen für die Einsatzfahrzeuge im rückwärtigen Teil des Mitarbeiterparkplatzes der Deister-Süntel-Klinik angesiedelt. Die Zufahrt erfolgte über den Parkplatz. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes waren in der einsatzfreien Zeit in einem Flügel des Klinikaltbaus stationiert. Mit dem Neubau rückt die Rettungswache ein Stück weit vom Klinikgebäude weg Richtung Deisterallee. Dort macht gerade Abbruchunternehmer Ingo Wallner mit seinen Mitarbeitern Platz: Sie reißen bislang von der Klinik-Haustechnik genutzte Nebengebäude ab und fällen Bäume. Der bisherige DRK-Garagentrakt geht an die Awo GSD, die Haustechnik wird dort Fahrzeuge abstellen und Material lagern können.

Rund 580 Quadratmeter Fläche hat der DRK-Kreisverband von den Awo Gesundheitsdiensten gepachtet, errichtet wird dort voraussichtlich ab Ende des Monats ein modernes Gebäude. Zentraler Punkt dabei: Mitarbeiter und Fahrzeuge werden künftig in einem Komplex untergebracht. „Die Trennung, wie wir sie bislang hatten, ist einfach nicht mehr zeitgemäß, die Veränderung ein Muss“, erklärt Martin Skorupski, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes.

Dass der Kreisverband die Rettungswache weiterhin in unmittelbarer Nähe der Klinik ansiedelt, war nicht immer selbstverständlich. Verschiedene Optionen, unter anderem die Schaffung einer gemeinsamen Rettungswache von Feuerwehr und Rettungsdienst, waren in den vergangenen Jahren diskutiert worden, schließlich ist auch die Feuerwehr unzufrieden mit ihrer Raumsituation an der Langen Straße. Für den Rettungsdienst sei allerdings die Nähe zur Klinik ein Vorteil, der nicht aufgegeben werden soll, sagt Skorupski. Kurze Wege und enger Kontakt sind wichtige Argumente, auch der Umstand, dass ein Notfallmediziner der Klinik im Einsatzfall aufgenommen wird und das Notarztfahrzeug besetzt: „Klinik und Rettungsdienst arbeiten für die Gesundheit der Menschen.“

Im neuen Gebäude werden Stellplätze für fünf Fahrzeuge vorhanden sein, neben dem Notarztfahrzeug zwei Rettungswagen (RTW) und zwei Krankentransportwagen (KTW). Platz wird für 28 Mitarbeiter sein, die Rettungswache ist rund um die Uhr besetzt. Die Ausfahrt aus der Wache soll direkt auf die Deisterallee erfolgen, sodass möglichst wenig Zeit bei der Abfahrt zum Einsatz verloren geht.

Für die Fertigstellung der neuen Wache rechnet Skorupski mit rund einem Jahr. Im Idealfall könne noch in diesem Jahr die Einweihung gefeiert werden, sonst Anfang 2016. „Wir bauen für die Zukunft“, stellt der Vorstandsvorsitzende heraus.jhr



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