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Verkehrsaktion: Schüler der Grundschule Am Harrl warnen die Autofahrer

Dringender Wunsch: Autos sollen an der Grundschule langsamer fahren

Bückeburg (mig). Mit der Aktion "Kinder brauchen Vorfahrt" haben Erstklässler der Grundschule "Am Harrl" Autofahrer auf ihre Situation aufmerksam gemacht. Der Wunsch der Schüler: "Die Erwachsenen sollen langsamer fahren."

Gefährlich ist der Schulweg der kleinen Fußgänger vor allem am Morgen und am späten Nachmittag. Um diese Zeit ist die Ulmenallee stark befahren, die erlaubten 30 km/h werden oftüberschritten. "Wir wollen die Autofahrer sensibilisieren, dass hier eine Tempo-30-Zone ist", sagt Swintha Buhrmester Kontaktbeamtin der Bückeburger Polizei. Aufmerksam machen soll die Aktion zur "Verkehrserziehung" auch auf die Ampel vor dem Gebäude. Buhrmester: "Das ist eine Anforderungsampel,über die man nicht noch bei Gelb rüberfahren kann." Um das Bewusstsein für die kleinen Verkehrsteilnehmer zu schärfen, haben die vier ersten Klassen der Schule die Aktion gut vorbereitet. Gemeinsam malten die Kinder Bilder (Rad statt Auto) und schrieben Briefe an die Autofahrer. Darin wird der "liebe Autofahrer" daran erinnert, dass gerade Erstklässler besonders schutzbedürftig sind. Außerdem erklärt ein beiliegendes Schreiben, warum es immer wieder zu Unfällen kommt: "Kinder haben keine Übersicht. Geschwindigkeiten und Gefahren werden falsch eingeschätzt", heißt es da. Um den Botschaften Nachdruck zu verleihen, wurden die Briefe direkt an der Straße überreicht. Mit ihrer Kelle winkte Buhrmester die Fahrer in die Haltebucht. Mit dem jeweiligen "Auto-Paten" mahnte die Kontaktbeamtin zur vorsichtigen Fahrt. "Ich habe das Gefühl, dass die Fahrer im Vergleich zur vorigen Woche schon etwas langsamer gefahren sind", ist Buhrmester vom Erfolg der Aktion überzeugt. "Wir wollen, dass die Leute auch im Bekanntenkreis darüber reden." Die kleine Angelina Deckner hat nur einen Wunsch: "Die Autofahrer sollen besser aufpassen."




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