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Ausbau in Altenhagen wird mit 50 Prozent vom Land gefördert, wenn Fristen eingehalten werden

Dorfplatz muss Ende Oktober fertig sein

Messenkamp (bab). Die Gemeinde Messenkamp muss sich mit dem Ausbau des Dorfplatzes beeilen. Wie der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke bei der Ratssitzung berichtete, kann es einen Zuschuss vom Land in Höhe von 50 Prozent, aber höchstens 101 000 Euro geben, wenn der Ausbau bis Ende Oktober abgeschlossen wird.

Bereits Ende Juli müsse mit dem Ausbau des Dorfplatzes in Altenhagen II begonnen, werden, so die Verwaltung. Tiefbauexperte Björn Ladage von der Verwaltung schilderte dem Rat die notwendigen Maßnahmen. Die Brücke am Altenhäger Bach muss als Teil des Ausbaus erneuert werden. Der Rahmendurchlass werde erweitert, so Ladage. "Er wird deutlich größer, als er heute ist." Die Ratsmitglieder sprachen auch über Gestaltung des Geländers. Eine Mauer aus Bruchsteinen sei nicht sinnvoll, antwortete Ladage aufdie Nachfrage von Bürgermeister Frank Witte (SPD). Bei eventuellem Hochwasser stelle eine Mauer ein zusätzliches Hindernis dar. Witte meinte, das der Dorfplatz optisch verschönert werden solle und deshalb auch das Geländer der Brücke ansprechend sein solle. Die Verwaltung schlägt ein feuerverzinktes Geländer vor. Wolfgang Schiefer (SPD) berichtete von einem Geländer aus Holz, das er bei einer ähnlichen Brücke gesehen habe. Über die Gestaltung wollen sich Rat und Verwaltung noch einmal verständigen. Im kommenden Jahr soll außerdem noch über den Standort für ein Bushäuschen und die Veränderung des Spielplatzes entschieden werden. In dem derzeitigen Ausbau wurden die beiden Bereiche ausgenommen. Von Bürgern kam der Vorschlag, über einen besseren Platz für den Altglas-Container nachzudenken oder den jetzigen Zustand zu verschönern. Auch die Ausstattung des Dorfplatzes mit Strom- und Wasseranschluss für Veranstaltungen wurde angeregt. Schiefer schlug außerdem vor, die Grünstreifen am nordöstlichen Straßenrand der Straße Zum Kalkofen beizubehalten. "Wir haben schon genug versiegelte Flächen." Obwohl Ladage den fehlenden Gehweg ansprach, will der Rat nach heutigem Stand die Rasenflächen beibehalten. Die Straßenbreite orientiert sich ansonsten an der Funktionalität der Verkehrsanlagen, wie Ladage erklärte. Der Bus soll später an dem gebauten Rundkurs eine Schleife fahren. Die Ratsherren mussten auchüber die Art der Pflasterung entscheiden, die später den Dorfplatz markiert. Die Politiker entschieden sich für gerumpeltes Pflaster, mittelbraun mit dunkelbraunen Bändern, so die Gemeindeverwaltung. Insgesamt wird das Investitionsvolumen für den Dorfplatz bei rund 250 000 Euro liegen.




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