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Ortsrat Hamelspringe unterbricht Sommerpause für Billigung der Ausbauplanung / Anliegerversammlung am 4. September

Dorferneuerung tritt in den nächsten Abschnitt ein

Hamelspringe (jhr). Es gibt Ortsbürgermeister im Stadtgebiet, die mit Neid Richtung Hamelspringe schauen. Dort geht derzeit die Dorferneuerung in eine neue Runde – mit geförderten Gestaltungsmöglichkeiten, die in Zeiten ganz eng geschnallter Gürtel eine Ausnahme bilden.

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Zur Vorstellung und Billigung der Ausbauplanung für ein Teilstück der Hochkampstraße und angrenzende Straßen hatte sich der Ortsrat Hamelspringe trotz Sommerpause in der Politik zusammengefunden, für Ortsbürgermeisterin Susanne Bubat-Hahn unterstich der Ortsrat damit die Bedeutung des Projektes für Hamelspringe. Die Billigung der Planung Anfang August ermöglicht eine Anliegerversammlung Anfang September – und somit rückt der Baubeginn nicht noch weiter ins Jahr hinein.

Die Planung des Ausbaus in diesem Teilstück hat die Stadt selbst übernommen, Fachbereichsleiter Uwe Hünefeld stellte Ortsratsmitgliedern und interessierten Gästen den aktuellen Stand vor. Demnach soll im Bereich Zur Hamelquelle, Klosterweg und Düstere Straße rot-schwarz nuancierter Betonstein zur Pflasterung verwendet werden – unterbrochen von Blaubasalt, der in drei Bereichen den platzartigen Charakter unterstreichen soll. In weiten Teilen sollen Gehwege mit einem Rundbord versehen werden. Hünefeld verweist dazu auf positive Erfahrungen, die in Bakede mit dieser Abgrenzung des Gehwegs gemacht wurden, kündigt aber auch an, dass dazu noch Gespräche mit Ordnungsamt, Polizei und Straßenbehörde ausstehen.

Andere Gestaltungselemente wie Bäume, die Blickachsen optisch auffangen und Bereiche mit platzartigem Charakter auflockern sollen, stießen nicht bei allen Zuhörern auf Begeisterung. Details sollen jedoch noch in der Anliegerversammlung diskutiert werden. „Wir müssen uns aber immer vor Augen halten, dass es bei der Dorferneuerung und ihrer Förderung nicht allein darum geht, Straßen zu pflastern oder zu asphaltieren“, erklärte Zuhörer Dragutin Trajlovic.

Ein zentraler Punkt der Planung ist die Verlegung der Bushaltestelle in diesem Bereich – hier spielen Vorstellungen des Bürgervereins und der Planer zusammen. Hünefeld will das Wartehäuschen der an der Düsteren Straße auf die gegenüberliegende Straßenseite verlegen und möglichst transparent gestalten, der Bürgerverein in unmittelbarer Nachbarschaft ein Mühlrad aufstellen. Auch mit anderen Gestaltungselementen wie einer Milchbank und einem Amboss will sich der Bürgerverein einbringen. „Der Bürgerverein bringt viele tolle Ideen ein“, zeigte sich der Fachbereichsleiter sichtlich angetan. Sein Anliegen: „Wir müssen die Chancen vermitteln, die sich ergeben. Die Eigentümer mitnehmen“, sagt er. Am 4. September soll die Anliegerversammlung stattfinden, am 6. September die Planung im Fachausschuss beraten werden.

Auch den Zeitplan stellte Hünefeld vor: Ende August könne mit ersten Kanalbauarbeiten im ersten Abschnitt zur Hamelquelle begonnen werden, ab Oktober dann auf den Abschnitten, in denen der Kanalbau bereits stattgefunden habe, der Straßenbau beginnen.



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