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Dorferneuerung: Der Auftakt zum Endspurt

HAMELSPRINGE. Seit 2009 bewegt das Thema Hamelspringe: die Dorferneuerung.Jetzt biegt das Thema auf die Zielgerade ein: Dem Arbeitskreis für Dorferneuerung, Anliegern und Ortsrat wurde jetzt der letzte gesicherte Bauabschnitt vorgestellt.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

„Saubach I“ wird der Abschnitt der Straße Am Saubach zwischen Rottenweg und Gröttlerweg in den Planungsunterlagen genannt. Gerd Stracke von der Bauverwaltung stellte die Planung vor: Vorgesehen ist demnach auf dem rund 160 Meter langen Abschnitt ein Ausbau, der sich eng an die bislang in der Dorferneuerung gestalteten Straßen anschließt. Rot-anthrazit-nuanciertes Betonsteinpflaster soll zum Einsatz kommen, Gossen und flache Bordanlagen gehören ebenfalls dazu. „Große Veränderungen im Straßenverlauf sind nicht geplant: Im Prinzip: die gleiche Straße, aber in neuem Material“, fasste Stracke zusammen. Der Gehweg wird auf östlicher Seite errichtet, auf der anderen Seite entsteht ein – eventuell farblich abgesetzter – Mehrzweckstreifen.

Der Untergrund der bisherigen Fahrbahn scheint ähnlich problematisch wie in bereits sanierten Bereichen zu sein: „Wir haben zwischenzeitlich auch wieder Bodenproben genommen und das vorhandene Straßenmaterial analysiert – es ist wieder teerhaltig, das muss beachtet werden.“

Eine große Unbekannte in der bisherigen Planung ist ein 1,80 Meter breiter und rund 100 Meter langer Streifen parallel zur Fahrbahn – er gehört dem Realverband und ist – weil nicht zu bebauen – im Rahmen der Dorferneuerung nicht förderfähig. Die Stadt schlägt eine Gestaltung mit fest liegendem Splitt vor, Anlieger wünschen sich eine andere Lösung. Intensiv wurden im Arbeitskreis Dorferneuerung Möglichkeiten einer ansprechenden Gestaltung diskutiert, doch zunächst will die Stadt das Gespräch mit dem Realverband suchen. Die Baukosten für den Abschnitt „Saubach I“ belaufen sich auf 210 000 Euro. Drei Monate Bauzeit werden erwartet, begonnen werden soll im Mai.

Für den Ort eng mit dem Projekt verknüpft ist auch der Ausbau des Abschnitts „Saubach II“. Stracke informierte über die im Haushaltsentwurf vorgesehene Planung, den Abschnitt als letzten der Dorferneuerung anzugehen, wenn entsprechende Fördermittel fließen. Eine Entscheidung darüber erwartet die Verwaltung in den kommenden Wochen.

Carsten Reiss von der Verwaltung machte deutlich, dass dafür andere Projekte wie der Ausbau der Straße Alte Mühle in Nienstedt verschoben werden müssten.

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