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An der Bergkette: Wechsel bei den Ortsvorstehern

Dönges und Bolte neu im Amt, Soergel hört auf

STADTHAGEN. Sie haben sich eingearbeitet: Seit Anfang des Jahres gibt es an der Bergkette zwei neue Ortsvorsteher.

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Dieter Dönges (SPD) hat Wilhelm Herweg als Vorsteher des Stadthäger Ortsteils Krebshagen abgelöst. Auf Joachim Hermel folgte Gerhard Bolte (parteilos) als Ortsvorsteher von Hörkamp-Langenbruch. Ebenfalls neu besetzt wird nach der Kommunalwahl der Posten des Ortsvorstehers in Obernwöhren.

Regina Soergel (62), die das Amt 15 Jahre innehatte, steht zur Kommunalwahl icht mehr als Kandidatin für den Stadtrat zur Verfügung und auch nicht mehr für den Posten der Ortsvorsteherin. 20 Jahre hat sich die Kinderkrankenschwester, Mutter von sechs Kindern und vielfach ehrenamtlich Tätige in der Politik engagiert, seit 1991 als CDU-Mitglied. Über die Elternratsarbeit war sie in die Politik „gerutscht“, hatte sich bereits vor dem Amt als Ortsvorsteherin für die Schule in Obernwöhren eingesetzt. „Superwichtig“ sei ihr die Schulwegsicherung gewesen. In ihrer Ära ist das Baugebiet „Am Feldrain“ entstanden. Schön wäre es, so Soergel, wenn die Anbindung an die Stadt per ÖPNV besser würde. Das Themenfeld wird ihr Nachfolger beackern.

Neu im Amt erprobt sich Gerhard Bolte, der vielen Anwohnern der Bergkette bereits als stellvertretender Verbandsvorsteher und Finanzverwalter des Wasserbeschaffungsverbands (WBV) Obernwöhren bekannt ist. Als gelernter Bankkaufmann wechselte er später in den Sparkasseninformatikbereich. Inzwischen befindet sich der Ehemann und Vater im Ruhestand und widmet sich ehrenamtlichen Aufgaben.

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  • Regina Soergel
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  • Dieter Dönges

Dieter Dönges (57) lebt seit 25 Jahren in Krebshagen. Als Projektleiter bei einem Hamburger Unternehmen kann er viele Arbeiten von zu Hause erledigen und ist auf schnelle Internetverbindungen angewiesen. Auch ihn zeichnet bereits ehrenamtliches Engagement aus, derzeit als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Krebshagen-Hörkamp-Langenbruch. „Beide Ortsvertreter sind der Überzeugung, dass es wichtig und lohnend ist, sich für die Interessen und Belange der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen, auch wenn es nach den ersten Erfahrungen nicht so einfach ist und die Arbeit viel Zeit, Geduld und Ausdauer erfordert“, sagt Ute Hartmann-Höhnke, selbst Ortsvorsteherin von Reinsen. Ortsvorsteher sind Ansprechpartner für die Bürger in ihrem Ortsteil und nehmen an den Beratungen im Rat, im Verwaltungsausschuss oder in den Ausschüssen teil. Ortsvorsteher werden für die Dauer einer Wahlperiode von den Mitgliedern der Mehrheitsfraktion des Rates einer Ortschaft vorgeschlagen und vom Rat bestimmt. sk

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