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Distelfalter im Weserbergland

HAMELN. Ganz gegen den Trend zeigt sich eine Schmetterlingsart dieses Jahr besonders häufig: Der farbenprächtige Distelfalter wurde beim „Insektensommer“ des Nabu dreimal so oft gesehen wie 2018.

Er verträgt keinen Frost. Jedes Frühjahr wandern die Distelfalter deshalb neu aus dem Süden ein, mal sind es mehr, mal weniger. Auch im gesamten Weserbergland, von Schaumburg über Hameln-Pyrmont, von Holzminden über Hildesheim, können die Falter momentan vermehrt beobachtet werden. Der Nabu-Schmetterlingsexperte und Biologe Carsten Heinecke führt das darauf zurück, dass die Bedingungen für die Raupenentwicklung in Nordafrika in diesem Jahr sehr gut waren. Die Distelfalter lassen sich besonders an Stellen mit reichem, duftendem Blütenangebot beobachten – das sind im Moment vor allem blühende Ligusterhecken. Bald legen die Distelfalter ihre Eier ab, die nächste Generation schlüpft in den kommenden Wochen. Im Spätsommer ziehen diese Falter dann wieder nach Süden. Naturfreunde haben also noch einige Wochen Gelegenheit, Distelfalter zu beobachten. Der NABU und sein Partner naturgucker.de wollen dies nutzen, um mehr Informationen über die Falter zu gewinnen. Wer an der bundesweiten Nabu-Zählaktion „Insektensommer“ teilnehmen möchte, sollte sich den Zeitraum vom 2. bis zum 11. August 2019 merken, dann geht der Insektensommer in die zweite Runde.

unter www.NABU.de/Distelfalter können Sichtungen von Distelfaltern über den NABU-Insektensommer hinaus gemeldet werden




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