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Finale in Kleinenbremen: Lohfeld siegt bei Zwanzig-Zwecke-Zehnkampf

Dippel in vier Zügen schachmatt

Kleinenbremen (ly). Souverän hat die Kirchengemeinde Lohfeld (Porta Westfalica) ihren Vorsprung beim karitativen Zwanzig-Zwecke-Zehnkampf bis ins Ziel verteidigt. Die Lohfelder sichern sich dadurch mit rund 15 Prozent den größten Anteil am Spendentopf, in dem fast 10 000 Euro sind.

Im Ziel: Das siegreiche Team der Kirchengemeinde Lohfeld mit (v.

Platz zwei gehalten hat die DLRG Porta Westfalica. Vom siebten auf den dritten Rang vorgerückt ist nach einem furiosen Endspurt mit Siegen in zwei Disziplinen die Portaner Jugendfeuerwehr. Je nach Leistung wird die Spendensumme unter 16 Teams aufgeteilt. Alle repräsentieren einen guten Zweck. Es hätten 20 sein sollen, daher der Name. Leer geht keine Mannschaft aus. Begonnen hatte der Zehnkampf einen Monat zuvor im Bowl'& Racket Center Luhden. "Beim Spendensammeln hat Michael den Hauptteil gestemmt. Für ihn ist dies ein toller Lohn", lobte Florian Staab (Kleinenbremen) seinen Mitorganisator Michael Kelle vom siegreichen Lohfelder Team. Der Gewinn ist für einen guten Zweck verplant: Kelle will das Geld in eine Typisierung stecken. Am 15. Dezember werden im Mindener Ratsgymnasium nach einem Aufruf an die Bevölkerung Blutproben entnommen, um Knochenmarkspender zu finden. Die meisten Kranken, denen eine solche Spende das Leben retten kann, leiden an Leukämie. Im Jahr 2005 hatte Michael Kelle eineähnliche Aktion unterstützt. Mit Stephen Schmakeit, Feuerwehrmann aus Nammen, war ein Spender gefunden worden. Zurück zum Zwanzig-Zwecke-Zehnkampf: Der dritte und letzte Wettkampftag gehörte den Denksportlern. Außer Tischfußball standen das Quiz "Trivial Pursuit" sowie die Königsdisziplin Schach auf dem Programm. Beim Schach fand Walter Dippel, Heimleiter der Kleinenbremer "Gotteshütte", seinen Meister. Felix, erst acht Jahre alt und für das Team der Kindertagesstätte "Zwergenland" am Start, setzte Dippel in vier Zügen schachmatt. Eineähnlich überzeugende Leistung hatte beim "Trivial Pursuit" Pfarrer Ekkehard Karottki aus Kleinenbremen geboten. "Er wusste alle vier Geschichtsfragen", so Florian Staab. "Aber auch das konnte Kleinenbremen nicht retten." Die Kirchengemeinde, nach dem zweiten Tag noch auf Platz vier, landete am Schluss auf Rang sechs - und das vor heimischer Kulisse. Dafür steigerte sich die "Gotteshütte" permanent: Nach dem ersten Tag noch auf Platz 14, reichte es am dritten zu Rang sieben.



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