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Keine Störungen der Frequenzen mehr

Digital-Alarm: Fast alle haben neuen Melder

Samtgemeinde Nenndorf (fox). Die Feuerwehre n der Samtgemeinde Nenndorf werden nun digital alarmiert, die entsprechende technische Umstellung ist vollzogen. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Marco Thiele mitteilt, verfügt jede Ortsfeuerwehr mit Grund ausstattung jetztüber mindestens 16 digitale Funkmeldeempfänger. "Die Stützpunktfeuerwehr Haste und die Schwerpunktfeuerwehr in Bad Nenndorf sind entsprechend ihrer Personalstärke mit mehr Geräten ausgestattet."

Mirko Becker (v.l.), Nils Leonhard, Melanie Kulbe und Jan Stemme

Alle 280 Feuerwehrleute der Samtgemeinde haben jedoch noch keinen digitalen Melder in der Tasche. 200 Geräte seien angeschafft, der Rest werde noch per Sirene alarmiert, wie Samtgemeindebrandmeister Uwe Blume erklärt. Bislang hat die Samtgemeinde über den Zeitraum August 2007 bis heute insgesamt 66 000 Euro bereitgestellt. Rund 330 Euro koste ein digitaler Meldeempfänger und sei damit günstiger, als die analogen Vorgängermodelle, die mit rund 400 Euro ins Kontor schlugen, sagt Blume. Bisher trugen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren analoge Funkmeldeempfänger, die von der Feuerwehr-Einsatzleitstelle in Stadthagen mit einem Funksignal ausgelöst wurden. Dieses Signal wurde auf dem gleichen Kanal wie der normale Sprechfunk gesendet. Gerade bei Großschadenlagen mit mehreren eingesetzten Feuerwehren führte dieses zu Unterbrechungen und Störungen im Sprechfunk. Die digitalen Alarmsignale werden hingegen außerhalb der Sprechfunkfrequenzen gesendet, teilt Thiele mit. Gleichzeitig ermöglichen es diese, Textnachrichten zu übermitteln, die auf den digitalen Funkmeldeempfängern angezeigt werden. Diese Nachrichten, wie Einsatzort und Einsatzart,versorgen die Führungskräfte mit wichtigen Informationen, durch die schon auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus die ersten Entscheidungen getroffen werden können. In einer Schulung erläuterten die Dozenten Blume und Ingo Tomann die Funktionsweise der neuen Meldeempfänger. Die Feuerwehrleute nahmen die Geräte gemeinsam in Betrieb und setzten die Grundeinstellungen. Mit einem Probealarm wurde die Funktionsfähigkeit geprüft, schreibt Thiele.



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