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Diesmal streiten sich andere Stadtwerke

Bückeburg/Lübbecke (rc). Die Besetzung des Geschäftsführerpostens der Stadtwerke Schaumburg-Lippe schlägt erneut Wellen: Dieses Mal allerdings nicht in den politischen und Aufsichtsgremien in Schaumburg, sondern in Lübbecke, wo der ausgesuchte Bewerber Eduard Hunker noch bis Ende September als Geschäftsführer bei den dortigen Stadtwerken die Geschäfte führt.

Von der erfolgreichen Bewerbung Hunkers überrascht, haben sich die dortigen Politiker und Gesellschafter auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. Sie stehen nach einem Bericht der in Lübbecke erscheinenden "Neuen Westfälischen" allerdings vor dem Problem, dass eine hausinterne Lösung ausscheidet, weil auch die kaufmännische Leiterin eine Bewerbung auf die Stelle ablehnt und sich anderweitig orientiert. Dieser doppelte Verlust an Führungskräften hat zu politischen Auseinandersetzungen geführt. Die fünf im Rat vertretenen Fraktionen werfen dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, einem SPD-Politiker, vor, die Situation bei den dortigen Stadtwerken falsch eingeschätzt zu haben. Der Abgang Hunkers sei absehbar gewesen, da es Rat und Aufsichtsrat in den vergangenen Jahren abgelehnt hätten, Hunkers Bezüge und Pensionsregelungen denen vergleichbarer Stadtwerkechefs anzupassen. Danach sei eine berufliche Neuorientierung Hunkers sehr wahrscheinlich gewesen. Und einen neuen Stadtwerke-Geschäftsführer in Lübbecke werde man vermutlich in einer Größenordnung bezahlen müssen, die man dem jetzigen verweigert habe.



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