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Kritik an Qualm und kurzen Ampelphasen, Interesse an "Stinkefinger" und Krankenhaus

"Diese Brenntage sind das reinste Grauen"

Rinteln (crs). "Es qualmt wie verrückt und man kann nicht lüften - diese Brenntage sind das reinste Grauen!" Nach ihren erneut negativen Erfahrungen vom vergangenen Wochenende fordert Karola Ephan das politische Aus für die Brenntage. Als "große Belastung" empfindet die Rintelnerin das konzentrierte Verbrennen von Gartenabfällen: "Warum finden diese Tage noch statt? Ich bin für eine Absetzung, da sich eh keiner an die Vorschriften hält."

Mit einer ungewöhnlichen Anfrage meldet sich Gerda Kruse aus Bremke zu Wort. "Man spricht doch manchmal vom ,Stinkefinger' - aber wo kommt diese Bezeichnung eigentlich her?", fragt die Leserin unserer Zeitung. Ihre Vermutung: Die gesamte Hand symbolisiere eine Gruppe von Menschen, der ausgestreckte Mittelfinger solle wohl von den anderen ausgegrenzt werden - "dabei braucht man den doch auch sehr nötig: Was soll eine Hand ohne Mittelfinger anstellen?" Eine etwas andere Erklärung hält im Übrigen die Online-Enzyklopädie Wikipedia bereit: Demzufolge soll die schon im antiken Rom bekannte Geste ein Phallussymbol darstellen, das den Gegner einschüchtern soll... Mehr Berichterstattungüber die finanzielle Schieflage des Klinikums Minden wünscht sich Silke Sons . "Das betrifft doch auch viele Menschen hier, die dort als Patienten sind oder sogar dort arbeiten", meint die Rintelnerin, die vor allem vor dem Hintergrund eines möglichen Klinik-Neubaus für Schaumburg mehr Aufklärung über mögliche Risiken für nötig hält. "Es ist wichtig zu wissen, was an möglichen Kosten auf den Landkreis zukommt", fordert sie eine stärkere öffentliche Diskussion über die Zukunft des Kreiskrankenhauses. Die "viel zu kurze" Grünphase der Fußgängerampel an der Einmündung der Mühlenstraße zum Pferdemarkt kritisiert Ulrich Brill aus Rinteln. Die Schaltung sei unfair vor allemälteren Leuten gegenüber, wie ihm bereits mehrfach aufgefallen sei: "Die sind kaum einen Meter auf der Straße, da springt die Ampel schon wieder auf Rot." Noch ein zweites Thema liegt Brill am Herzen: Er wolle seiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass Rinteln immer internationaler werde. "Herr Lemmermann war erst in Afghanistan, jetzt in Saudi-Arabien, und der Heimatbund wird von einem kleinen Ort in der Schweiz aus regiert", hat Brill zur Kenntnis genommen. Und merkt dazu mit leichter Ironie an: "Dieser Hauch von Internationalität macht mich als gebürtigen Rintelner sehr stolz..."




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