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Kämmerei-Chef Kiesling: „Weniger Nutzer werden bei gleichem Angebot mehr bezahlen müssen“

Die Zukunft sichern – ein schweres Geschäft

Hameln (HW). Wenn Uwe Kiesling von seinem Rathaus-Büro im vierten Stock aus dem Fenster schaut, blickt er auf die historische Altstadt Hamelns. Der Abteilungsleiter Finanzen ist gerade damit beschäftigt, den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2010 auf eine möglichst solide Basis zu stellen. Keine einfache Aufgabe, denn die weltweite Finanzkrise droht nun auch die Rattenfängerstadt zu erfassen. „Da müssen wir alles tun, damit es nicht zur Katastrophe kommt“, sagt Kiesling. Dabei mangelt es im Etat ohnehin schon seit Jahren an Geld. Wenn der Bad Münderaner angesichts des bevorstehenden demografischen Wandels und schon heute leerer Stadtkassen einen Blick in die Zukunft werfen soll, muss er den Kaffeesatz bemühen, denn exakt prognostizieren lässt sich die finanzielle Entwicklung der Kommunen nicht. „Das kommt auf die konjunkturellen und strukturellen Rahmenbedingungen an. 25 Prozent der städtischen Erträge setzen sich aus der Einkommens-steuer und dem Finanzausgleich des Landes zusammen. Daher sind Prognosen stark abhängig davon, wie viele Menschen künftig in Hameln leben werden. „Denn wer in Hameln wohnt, muss auch in Hameln die Einkommenssteuer entrichten – egal, wo er arbeitet“, betont der Finanzexperte.

Uwe Kiesling


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