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Die bisher größte Weltausstellung läuft derzeit in Schanghai

Die Welt ist ein Dorf – ein chinesisches Expo-Dorf

Unzählige Schirme kreisen um die rote „Krone des Orients“, den Pavillon Chinas, der alles überragt. Sie sind Universalwerkzeug der Chinesen – sie schützen vor Regen genauso wie vor zu viel Sonne. „Helle Haut ist einfach schöner“, erklärt die junge Frau entschuldigend, nachdem ihr spitzenverzierter Schirm das Ohr eines Europäers gepiekt hat. Schatten ist heute wichtig, die Sonne knallt. Und in die schattigen Pavillons kommt man auch nicht gar so leicht. Vor der „Krone“ etwa heißt es: rund fünf Stunden Warteschlange. Doch Schlange stehen kann ja auch Spaß machen. Wo sonst kommt man so lange mit freundlichen Chinesen in Kontakt? Die einen können ein paar Brocken Englisch, die anderen parlieren mit Händen und Füßen. Und geben Tipps fürs Anstehen: Unbedingt das zweite Universalwerkzeug mitnehmen – einen Falthocker. Darauf schrittweise mit der Schlange vorwärts rutschen. Oder sich auf dem Gelände zum Picknick zusammenhocken. Zwar sind überall Sitzbänke, doch in vielen Ecken sind eben noch mehr Menschen.

Autor:

Dörte Sasse


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