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Was der Mindener Bischof Anno (1170-1185) zur Stärkung des Stifts Obernkirchen unternahm

Die Vormachtstellung des Bistums

Es gibt nur ganz wenige heimische Verwaltungsanordnungen aus der Zeit des Mittelalters, die auch heute noch – über den Kreis der studierten Fachleute hinaus – bekannt und populär sind. Eine davon ist eine vor 830 Jahren vom damaligen Mindener Bischof Anno (1170-1185) erlassene Verfügung zur Stärkung und Stabilisierung des Stifts „Querenkircken (Obernkirchen). Der Grund für das anhaltende Interesse hat jedoch weniger mit dem Inhalt der Regelung, sondern vielmehr mit einer in diesem Zusammenhang veröffentlichen Auflistung von Ortsnamen zu tun. Erwähnt sind die Ortschaften „Velden“ (Vehlen), „Hursten“ (Kirchhorsten), „Lerbiki“ (Lerbeck), „Tancardesheim“ (Dankersen bei Minden), „Petisse“ (Petzen), „Bremen“ (Kleinenbremen), „Geneteburch“ (Jetenburg), „Meinhusen“ (Meinsen), „Merbiki“ (Meerbeck), „Sulbiki“ (Sülbeck) und „Broke“ (gemeint ist der Adelssitz Bruchhof bei Stadthagen).

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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