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Gutachten zu Biogasanlagen sollen Belastungen detailliert darstellen

Die Stadt will es genau wissen

Bad Münder (jhr). Bei Eimbeckhausen soll eine große Biogasanlage gebaut werden, am Ortsrand von Beber eine bestehende Anlage vergrößert werden – beide Projekte beschäftigen die Politik bereits seit Monaten. Jetzt überraschte die Verwaltung mit der Mitteilung, dass für beide Vorhaben noch gutachterliche Einschätzungen nachgereicht werden müssen.


An der Eimbeckhäuser Umgehungsstraße will eine aus mehreren Landwirten bestehende Betreibergesellschaft eine Biogasanlage mit einer Leistung von rund 1,3 Megawatt errichten. Das gewonnene Gas soll nach der Aufbereitung als Biomethan in das Erdgasnetz eingespeist werden – mit der erzeugten Gasmenge können mehr als 1000 Einfamilienhäuser beheizt werden. „Zur Sicherung der gutachterlichen Einschätzung zur Geruchsbelastung wird seitens der Stadt, aufgrund der nunmehr feststehenden Anlagenkomponenten, eine Verifizierung der in der gutachterlichen Einschätzung dargestellten Belastungen für notwendig erachtet“, erläuterte Anika John vom Referat Stadtentwicklung im Planungsausschuss.

Bei Beber soll die vorhandene Biogas-Anlage am Hof Kinast erweitert werden. Die Anlage soll nach der Erweiterung 1,3 Megawatt statt bislang 0,75 Megawatt leisten – und auch hier fordert die Stadt eine detailliertere Darstellung im Gutachten. Aus Sicht der Stadt müsse die Gesamtbelastung in den Bereichen Lärm und Geruch für die Zulässigkeit des Vorhabens ausschlaggebend sein – die Darstellung allein der Zusatzbelastungen durch die Erweiterung der Anlage sei nicht ausreichend.



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