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Süntelturm besteht seit 111 Jahren – die Pächter feiern das Ereignis mit vielen Besuchern

Die Schnapszahl wird kräftig begossen

Bad Münder (bdi). 111 Jahre Süntelturm. Eine echte Schnapszahl, waren sich Bernd Hilker und seine Freunde sicher. Den kleinen Flachmann ausgepackt, den Kopf kurz in den Nacken – und die drei Wanderfreunde aus Hameln genossen den Schluck, den sie sich zu Ehren des ehrwürdigen Baus auf dem Süntelkamm vor- und mitgenommen hatten. Das Fest zum besonderen Bestehen war für sie Grund, mal wieder bei Pächterin Carola Hartmann vorbei zu schauen – und die hatte gemeinsam mit ihrem Mann und acht Helfern ein abwechselungsreiches Programm für die Besucher zusammengestellt: Neben dem Posaunenchor aus Bad Münder gaben sich noch die Band „Sixpack“ und der Tanzkreis aus Haddesen-Pötzen die Ehre.

Der Tanzkreis aus Haddesen-Pötzen stellt sich vor.

Den ungewöhnlichsten Programmpunkt bestritt Karin Uecker mit ihren vierbeinigen Freunden: „Dogdance“. Die Hannoveranerin zeigte erstaunten Kindern und Erwachsenen, welche Kunststücke ihre Hunde Maeve und Asim beherrschen. Sie imitierten die Bewegungen ihrer Trainerin, sprangen an ihr hoch oder tanzten auf zwei Beinen um Uecker herum – sichtlich ausgelassen und freudig bellend. Darüber hinaus hatte Uecker für die Besucher des Süntelturms auch noch einige Tipps und Tricks zum Umgang mit Hunden parat, sodass auch Besucher ohne große Hundekenntnisse auf ihre Kosten kamen.

Hilker und seine Freunde zog es unterdessen in die Gaststube, wo Kaffee und Kuchen lockten. Gegen Mittag war die Gaststube auch der Ort, den viele Wanderer nach einem regnerisch-feuchten Aufstieg gerne zum Trocknen aufsuchten, während der Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein auch viele Sonntagsspaziergänger zum Turm lockte. Die Sitzgelegenheiten im Freien konnten wieder genutzt werden, den Blick auf frisches Grün, blauen Himmel und einen sanierten Süntelturm inklusive. Dessen Zustand, frisch gereinigt und in Teilen des Mauerwerks und der Fugen erneuert – gerade erst hatten sich auch Prüfer von der ordnungsgemäßen Verwendung der EU-Fördermittel überzeugt – erfreute viele Besucher sichtlich. Mit frischem Bier und rustikalen Leckereien gestärkt machten sich die Besucher anschließend wieder auf den Weg ins Tal, und zwar gleich in mehrere Richtungen, denn neben zahlreichen Münderanern waren auch viele Besucher aus dem ehemals „Hessischen“ zum Turm gewandert.

Musikalisch unterhält der Posaunenchor die Besucher. Fotos: bdi


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