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Am Starnberger See traf sich König Ludwig II. mit seiner Großcousine Sisi

Die Roseninsel war sein Rückzugsort

Possenhofen. Es gibt nur ein Kreuz am Starnberger See, um das sich so viele Fragezeichen ranken. Einsam steht es im seichten Wasser, umspielt von Wellen, die die Nordwestbrise herüber nach Berg weht. Es markiert die Stelle, an der man den Leichnam König Ludwigs II. fand. Wie er zu Tode kam, ist bis heute ungeklärt. Am 13. Juni, wenn sich der Todestag Ludwigs zum 125. Mal jährt, werden hier 1000 Besucher bei einer großen Gedenkfeier erwartet. Das Mysterium des Märchenkönigs zieht Touristen aus aller Welt an den Starnberger See – nicht nur, weil er hier starb. Der See war sein Rückzugsort. „Er war gern alleine, genoss die Einsamkeit und suchte Oasen der Stille“, sagt Stefan Jetz, Vorstand des Verbands der Königstreuen. „Der Starnberger See war ein Ruheplatz für seine Seele.“

Autor:

Christian Helten


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