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Förderverein der Dorfgemeinschaft plant Straßenfest, Ausflüge und Bastelabende

Die Rannenberger haben 2008 viel vor

Rannenberg (kdt). Nach jahrelangen Vorbereitungen und Gesprächen in Arbeitskreisen geht es jetzt mit den Straßenbaumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung endlich los. In der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Dorfgemeinschaft legte der Vorsitzende Heinrich Wente noch einmal alle wichtigen Punkte dar und berichtete über den Stand der Dinge.

Heinrich Wente (2.v.l.)überreichte den Gewinnern des Rannenberg-

"Der Ausbau der Straße stand mehrmals auf wackeligen Füßen", so der Vorsitzend, "denn nach Schließung eines Fördertopfes dauerte es geraume Zeit, bis neue Quellen erschlossen waren, die das Projekt für die Gemeinde Auetal finanzierbar machten". Als sich dann die ursprünglich kalkulierte Summe der Baukosten von 612 000 Euro noch einmal um 86 000 Euro erhöhte, war das Planungsbüro gefordert, nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Inzwischen haben die Gremien im Auetaler Rat die Variante "Kombination zwischen Hoch- und Tiefeinbau" im Oberdorf als Einsparung beschlossen. Das bedeutet: da in diesem Bereich gleichzeitig ein Regenwasserkanal hergestellt wird, war die Planung "Tiefeinbau" vorgesehen. Der vorgesehene Unterbau ist jedoch nach Bohrproben ausreichend, so dass alternativ die nunmehr gewählte Variante zur Ausführung kommt. Dadurch werden rund 64 500 Euro eingespart "Dennoch haben sich die Gesamtkosten auf 675 000 Euro erhöht", so der Vorsitzende weiter, der dann weitere Zahlen zum Ausbau bekannt gab. Im Dorferneuerungsplan war ursprünglich von 365 000 Euro die Rede, Anfang 2007 hatte die Gemeinde Auetal bereits 525 000 Euro eingeplant, doch nun, siehe oben, ist eine ordentliche "Hausnummer" daraus geworden. Wente nannte auch noch einmal die Beträge, die im Rahmen der Dorferneuerung bereits in die kleine Auetaler Ortschaft geflossen sind: 250 000 Euro für den Ausbau der Straßen In der Reete, Brinkstraße und in Bodenengern. 75 000 Euro für den Aus- und Umbau des Dorfgemeinschaftshauses, 100 000 Euro für die Straße nach Bodenengern und jetzt die 675 000 Euro für die Rannenberger Straße. "Das ergibt die immense Summe von 1,1 Millionen Euro, über die uns so manche Ortsteile beneiden", gibt Wente unumwunden zu. Neben der Großbaustelle gibt es innerhalb der Dorfgemeinschaft viele kleine Einzelmaßnahmen, die dazu beitragen, dass die Lebensqualität verbessert und das Miteinander gepflegt wird. Der Terminkalender mit geplanten Veranstaltungen und Unternehmungen ist schon randvoll. Hier einige wichtige Vorhaben in aller Kürze: Der Förderverein will zusammen mit der Feuerwehr und der Jagdgenossenschaft eine mobile Lautsprecheranlage anschaffen, die bei Veranstaltungen zum Einsatz kommt. Aus dem Topf des Straßenfestes 2006 sollen noch weitere diverse Spielgeräte angeschafft und erneuert werden. Der Vorstand will auch noch einmal die Frage mit den Eltern diskutieren, ob nicht der jetzige Spielplatz an der Rannenberger Straße an das Dorfgemeinschafthaus verlegt werden sollte. In Planung ist auch wieder ein Straßenfest, dass alle zwei bis drei Jahre durchgeführt wird. Am Buswartehäusechen in Bodenengern wurde begonnen, eine "Grotte" aus Sandstein zu bauen. Nach der Müllsammelaktion in der Gemarkung von Rannenberg wird am 22. März das Osterfeuer abgebrannt. "Da der Dorfplatz nicht genutzt werden kann, werden wir wohl einige Tonnen auf dem alten Schulhof platzieren, um österliche Stimmung zu verbreiten", so Heinrich Wente, der am 12. April zur Generalreinigung öffentlicher Plätze aufruft. Die diesjährigen Ausflüge sollen, sofern genügend Anmeldungen vorliegen, zum Spargelessen nach Rahden gehen, zum Weihnachtsmarkt nach Rostock oder Lübeck sowie zur "Langen Anna" nach Helgoland. Wenn noch ein "freier" Tag übrig bleibt, soll der NDR in Hannover besucht werden. In der Adventszeit stehen wieder Bastelabende mit Sigrun Köhler an und statt auf dem alten Schulhof soll diesmal der geschmückte Weihnachtsbaum an der Böschung am Dorfplatz aufgestellt werden, damit er besser zu sehen ist, wenn Besucher durch den Ort fahren. Die turnusmäßig stattfindenen Wahlen wurden zügig abgewickelt, da sich der Vorstand schon vorher Gedanken darüber gemacht hatte, wer für den scheidenden 2. Vorsitzenden Heiner Wenthe infrage kommt. Stefan Watermann wird künftig an der Seite von Heinrich Wente die Geschicke des Fördervereins lenken. Beim Quiz "Wer kennt Rannenberg?" hatte nur der eine Chance auf einen Preis, der drei Fragen richtig beantworten konnte. Unter anderem mussten die Versammlungsteilnehmer die Frage beantworten, wo der Pilgerweg endet, der in Loccum beginnt und durch Rannenberg führt. Fast alle Teilnehmer konnten die Fragen richtig beantworten. Friedel Hahne, Sigrun Wöhler und Horst Stummeier gehörten zu den Glücklichen, die mit Preisen bedacht wurden.



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