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Die „Pferdekasse“ hat einen neuen Vorstand

Wiedensahl. Der neu gewählte Vorstand des Wiedensahler Pferdeversicherungsvereins um Bernd Wahlmann (Bild) hat in seiner kurzen Amtszeit bereits eine wichtige Aufgabe hinter sich gebracht: Es war die Überarbeitung der in die Jahre gekommenen Satzung des 1929 gegründeten Vereins. Die neue Fassung wurde den Mitgliedern jetzt von Schriftführerin Tina Maria Meyer in „Boltens Deele“ präsentiert und mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit angenommen.

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Wichtigster Änderungspunkt ist, dass künftig nicht mehr bei sogenannter „Unbrauchbarkeit“ eines Pferdes, sondern nur noch bei Tod oder Nottötung entschädigt wird. Hintergrund der Änderung ist in erster Linie die angespannte finanzielle Lage des Vereins. Standen vor fünf Jahren 207 Pferde in den Büchern, waren es zum Jahresanfang nur noch 140. Damit einhergehend ist die Versicherungssumme als Grundlage für die Beitragserhebung von 460 000 Euro auf aktuell 309 000 Euro gesunken. Bei festen Kosten von jährlich rund 7000 Euro sowie Entschädigungen von durchschnittlich 18 500 Euro in den vergangenen drei Jahren, musste der Beitragssatz von zwei Prozent 2007 auf sechs Prozent 2012 und 2013 angehoben werden, was zu einigen Austritten geführt hat.

Jetzt regiert in allen Bereichen der Rotstift, da die Rücklagen nahezu aufgezehrt sind. Außerdem soll eine eigene Homepage in Arbeit, die dem Verein neue Mitglieder bescheren soll.jed



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