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Werbefilm über die Reize des Lebens im Sünteltal fertiggestellt

Die Ortschaft auf der Leinwand

Dass die Ortschaft am Süntelrand bekannt für seine Vorreiterrollen ist, konnte man erst kürzlich beim ersten Tag der Ortschaft erkennen. Nun eröffnet Bakede mit den dazugehörigen Ortsteilen Böbber und Egestorf das nächste Kapitel: Am Sonntag wird die Premiere eines Werbefilmes über die drei Orte gefeiert.

Die Besonderheiten im Blick: Kameramann und Regisseur Klaus Götsch mit Udo Scholz im Handwerkermuseum. Fotos: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Es war nicht das erste Mal, dass Ortsbürgermeister Rolf Wittich mit seinen Ideen belächelt wurde. Doch, wo in Nachbarorten lange diskutiert wird, ist man in Bakede-Böbber-Egestorf schon auf der Zielgeraden. In wenigen Monaten ist ein siebenminütiger professioneller Werbespot entstanden, der die Vorzüge des Sünteltals zeigt und künftig im Internet und in den sozialen Netzwerken präsentiert wird. Für Interessierte soll auch eine CD-Version angeboten werden.

Eher zufällig kam Wittich im Frühjahr auf einer Feier in der Verwandtschaft in Kontakt mit Klaus Götsch aus dem bayrischen Babenhausen. Götsch, dessen Frau Silvie aus Hannover stammt, kommt aus der Radiobranche und hat seit 2004 ein eigenes Produktionsstudio. Er entwickelt für zahlreiche Firmen und Organisationen Werbespots für Rundfunk und Fernsehen, aber eben auch für andere Werbezwecke.

Nur kurz nach dem Kennenlernen rief Wittich die „Vereinsfürstensitzung“ sowie die Gremien des Zukunftsforums zusammen, um gemeinsam mit dem Profi an einem Konzept zu arbeiten, das die Außendarstellung der Ortschaft verbessern soll. Rechtzeitig zum Dorfgemeinschaftsfest im Juni hatte Wittich in Zusammenarbeit mit Vereinsvertretern das Drehbuch geschrieben und Götsch reiste mit seinem Filmteam an.

Zwei Tage lang wurde im Sünteltal gedreht. Nicht nur das Wetter spielte mit, sondern auch zahlreiche Statisten, die für die Kulisse sorgten. Zahlreiche Drehorte wurden aufgesucht, vom Handwerkermuseum bis zum Freibad, der Erlebnispfad „Weg der Sinne“ wurde gefilmt, aber auch der Reiterhof in Kessiehausen oder die Geschäftswelt im Ort inklusive der Star-Trek-Ausstellung von Martin Netter.

„Hier würde sich auch ein richtiger Dokufilm lohnen“, sagte Regisseur Götsch schon nach den ersten Aufnahmen. Entstanden ist aber ein kleiner Werbefilm: In kleinen Ausschnitten sind all die Vorzüge der Ortsteile zu sehen, die Möglichkeiten und das Leben im Sünteltal stehen im Mittelpunkt. Die Sparkasse Weserbergland beteiligte sich ebenfalls, um auf das attraktive Neubaugebiet „Am Kranzberg“ aufmerksam zu machen.

Auch die intakte Dorfgemeinschaft wird gezeigt. Immerhin kann sich Bakede damit brüsten, seit über 40 Jahren ohne Unterbrechung das mehrtätige Dorfgemeinschaftsfest zu veranstalten. Filmemacher Götsch war begeistert: „Feiern kennen wir in Bayern auch, hier ist alles richtig harmonisch“, kommentierte der Profi, als die letzte Klappe fiel. Im Anschluss begann für Götz die aufwendige Arbeit, aus dem umfangreichen Material die richtigen Ausschnitte zu wählen.



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