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„La Traviata“ – Giuseppe Verdis Werk galt zunächst als Flop / Aufführung am Samstag, 7. Mai, im Theater Hameln

Die Oper, die erst im zweiten Anlauf richtig zündete

Hameln. Am Samstag, 7. Mai, ab 20 Uhr wird die Oper La Traviata im Großen Haus des Theaters Hameln aufgeführt. Das Meisterwerk von Giuseppe Verdi kommt in italienischer Sprache und unter der musikalischen Leitung Erich Wächters in einer Inszenierung von Kay Metzger ins Scheinwerferlicht. Oder anders gesagt: Zu Gast ist ein Ensemble des Landestheaters Detmold. Eine Stückeinführung gibt es bereits um 19 Uhr im Kunstkreis unweit des Theaters.

„Ich wünsche neue, grandiose, schöne, abwechslungsreiche, kühne Stoffe“, meinte Verdi 1853 und entschied sich für den Roman „La Dame aux Camélias“ (Die Kameliendame) von Alexandre Dumas als Vorlage für sein nächstes Opernlibretto. Vorbild für Dumas‘ und auch Verdis Protagonistin war die berühmte Pariser Kurtisane Marie Duplessis, die 1847 23-jährig verstarb. Indem Verdi in seiner Oper das kurze, intensive Leben einer Kurtisane schildert, schuf er die erste Oper nach einem zeitgenössischen, sozial motivierten Stoff überhaupt: Die Prostituierte Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Doch um den Ruf ihres Geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit. Wie viele große Werke der Musikgeschichte fiel auch Verdis Oper durch die Kritik des Publikums. Erst nach einer Überarbeitung wurde sie zu einem der erfolgreichsten Werke.




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