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Kinder und Jugendliche der Ortsfeuerwehren jetzt sicher unterwegs

Die neuen roten Autos sind da

Rehren (la). Sechs Monate lang haben sich die politischen Gremien mit dem Thema Transportfahrzeuge für Kinder und Jugendliche der Auetaler Feuerwehren beschäftigt, jetzt sind die neuen roten Autos da.

Anne Matthias (v.l.), Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold, B

Einen Opel Vivaro und einen VW Bulli hat die Gemeinde Auetal für 30 000 Euro angeschafft. Die Neunsitzer sind hochwertig und in einem sehr guten Zustand. In der Lackiererei Rauhut wurden sie umgespritzt und sind nun feuerwehrrot und mit der Aufschrift "Freiwillige Feuerwehr Auetal" versehen. Bürgermeister Thomas Priemer überreichte während einer kleinen Feierstunde die Schlüssel für den Vivaro an Rehrens Ortsbrandmeister Thomas König und Wolfgang Ulbrich, Ortsbrandmeister in Antendorf, bekam die Schlüssel für den Bulli. Die Fahrzeuge werden also in Rehren und Antendorf stationiert sein, können aber von allen Auetaler Ortsfeuerwehren für die Jugendarbeit ausgeliehen werden. Richtlinien für die Benutzung und die Fahrtenbücher liegen in den Autos. "Nehmt die Fahrzeuge in Anspruch!" forderte Priemer die Jugendfeuerwehren auf. Den Schlüssel für den Gemeinde-Bulli, der unverändert orangefarben geblieben ist, bekam Jugendpflegerin Anne Matthias. Sie ist als Schnittstelle für die Organisation des Fahrzeugverleihs zuständig. Bei ihr können Vereine und Institutionen den Bulli beantragen, wenn er für die Jugendarbeit benutzt werden soll. Auch die beiden roten Autos können, wenn sie nicht von einer Jugendfeuerwehr gebraucht werden, für die allgemeineJugendarbeit ausgeliehen werden. "Wir konnten nicht länger zulassen, dass Kinder unsicher transportiert werden. Daher habe ich die Fahrzeuge beantragt. Es war nicht einfach, aber wir haben sie bekommen", freute sich Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold. Die roten Fahrzeuge sollen vorrangig für die Kinder und Jugendlichen der Feuerwehren zur Verfügung stehen. "Natürlich werden wir sie aber auch bei Großschadensfällen einsetzen", sagte Nothold. Eventuell würden sie nachgerüstet, um Verletzte oder "Liegenbleiber" von der Autobahn zu holen. Mitte dieses Jahres wird Nothold ein drittes Fahrzeug beantragen. "Wir möchten je ein Fahrzeug für die Auetaler Bereiche Ost, West und Mitte", erläuterte er. Hans-Michael Meineker vom Opel-Autohaus in Obernkirchen, hatte bei der Fahrzeugbeschaffung mitgewirkt. Erüberreichte dem Gemeindefeuerwehrjugendwart Jürgen Tegtmeier während der Fahrzeugübergabe einen Scheck für die Nachwuchsarbeit der Auetaler Ortswehren.

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