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Die neue Lounge am Beckenrand

Ein perfekter Freibad-Tag – da wollte Karl-Heinz Moss nicht auf der Bremse stehen. Im Gegenteil: Er gab mit seiner Mannschaft richtig Gas, und so hat das Rohmelbad seit gestern wieder ein gastronomisches Angebot.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

„Noch ist nicht alles perfekt, aber wir wollten den Gästen im Bad bei den Temperaturen wenigstens schon etwas anbieten können“, erklärte der Getränkeexperte. Und dieses Angebot kam gut an: Spätestens, als das Thermometer die 30-Grad-Marke geknackt hatte, waren kühle Getränke gefragt. Die Füße im feinen Sand, ausgestreckt im Strandkorb, genossen Besucher Cocktails, Bier und Alkoholfreies.

Und lobten wie Dennis Dumanski, Lars Schultze und Jochen Mattmüller die Initiative: Die „Rohmel-Lounge“, wie die einer Strandbar nachempfundene Gastro-Gelegenheit zwischen Sprungturm und Nichtschwimmerbecken kurzerhand getauft wurde, kam bereits kurz nach der Eröffnung gut an.

Dass die so spontan möglich wurde, dafür vergoss Moss mit seinen Helfern viel Schweiß: „24 Tonnen Sand haben wir verteilt – mit dem Radlader, aber auch von Hand“, erklärt er. Ein Pagodenzelt neben einem Ausschankwagen, Strandkörbe, Sitzkissen, einige Grünpflanzen in Kübeln und Sonnenschirme schaffen ein attraktives Ambiente. Und das ist neben der Möglichkeit, Gästen des Bades eine Erfrischung anbieten zu können, auch Uwe Hünefeld, dem zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung, wichtig.

Nach der Schließung der Rohmel-Gaststätte, die die Badegäste mitversorgt hatte, war schnell der Ruf nach einer Alternative laut geworden. Doch für die mussten einige Hürden genommen werden. Vertragliche Fragen wie die der Bewirtschaftung im Bad trotz bestehender Vereinbarungen etwa, erläutert Hünefeld. Schließlich verständigte sich die Stadt mit Moss auf eine Lösung, die den Gästen des Bades gefallen dürfte: In der eilig errichteten Lounge werden neben Getränken auch Pommes frites und Eis angeboten.

Moss stellt Personal, bei Schwimmbad-Wetter wird die Lounge geöffnet sein. „Zu einem Bad gehört auch die Möglichkeit, etwas trinken zu können. Und da ich den Förderverein Rohmelbad schon seit Jahren unterstütze, habe ich kurzerhand ein Konzept erstellt und vorgestellt“, sagt Moss. Die Preise für alkoholfreie Getränke will er bewusst moderat halten, und auch der Förderverein könnte profitieren – etwa durch eine Pfandbecher-Sammelstation, deren Erlös an den Verein fließen soll.

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