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Kinderkrippe realisiert letzten Baustein der Planung / Infobedarf zur Krippenarbeit bei einigen Eltern

Die neue Hochebene lädt zum Spielen ein

Bad Münder (jhr). Die Kinderkrippe „Die Kleine Gemeinde“ ist in Bad Münder angekommen, da sind sich die Mitglieder des Pastoralrates und Krippenleiterin Fatima Omerovic einig. Im April vergangenen Jahres hatte die neu gebaute Krippe in den Räumen der katholischen St.-Johannes-Baptist-Gemeinde die Arbeit aufgenommen – jetzt freuen sich die Mitglieder der Planungsgruppe, dass auch die finanzielle Seite stimmt: „Eine Punktlandung“, sagt Michael Schrörs von der Planungsgruppe und verweist auf das zuletzt umgesetzte Element der Planungen: die Spiel-Galerie in luftiger Höhe.

Auf der neuen Spielebene fühlen sich Viktor, Maya, Carlotta, Jason und Constantin mit Erzieherin Vanessa Wiegleb sichtlich wohl.

Für erwachsene Gäste auf der Hochebene gilt: Kopf einziehen, kaum 1,50 Meter misst die Raumhöhe. Ein Umstand, der Carlotta, Jason und den anderen älteren Kindern der Kinderkrippe jedoch entgegen kommt – sie spielen gerne in dem von Blicken abgeschotteten Bereich, der wie eine große Höhle wirkt, dabei aber jederzeit den Blick auf den großen Raum der Krippe möglich macht. „Wir haben uns bei der Planung mit unserer Architektin lange beraten und teilweise bis zur Verzweiflung Gedanken gemacht“, sagt Omerovic – sie ist froh, dass die Hochebene von den Kindern so gut angenommen wird.

Der neue Bereich erleichtert aber auch die Arbeit und das Miteinander in der Krippe. Während oben die etwas älteren Kinder toben und spielen können, genießen die jüngeren Krippenbesucher auf der unteren Ebene die Ruhe und können es etwas langsamer angehen lassen. Für Omerovic ganz wichtige Phasen: „Wir haben hier keinen Spielkreis, wo für zwei bis drei Stunden der Spaß im Vordergrund steht. Wir unterstützen hier die Eltern, die sich aus beruflichen Gründen tagsüber nicht um ihre Kinder kümmern können, in einer sehr wichtigen Phase der Entwicklung der Kinder“, macht sie deutlich. Diesen Unterschied müsse sie immer wieder betonen, nicht allen Eltern sei er klar. Wenn die Frage nach einem Bällebad gestellt werde, müsse sie darauf hinweisen, dass nicht auf maximale Bespaßung, sondern im Gegenteil eher auf eine Reduzierung der Reize gesetzt werde. Die Kinder im Alter von ein bis drei Jahren werden schließlich von 7.30 bis 14.30 Uhr betreut. „Das ist ein langer Tag und für die Kinder nicht immer leicht“, sagt Omerovic.



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