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23 lippische Künstler präsentieren ihre Werke ab morgen im Robert-Koepke-Haus in Schwalenberg

Die Natur zwischen Schrecken und Faszination

Schwalenberg (red). Waldbrände, Überschwemmungen, Erdbeben – häufig sind es Naturkatastrophen, die dem Menschen die Macht der Natur vor Augen führen. Allein die Ereignisse, die 2010 die Welt erschütterten – das Erdbeben von Haiti, die Waldbrände in Russland, die Überschwemmungen in Pakistan, die Vulkanausbrüche auf Island und Java –, setzten immer neue Superlative der Zerstörung. Angesichts dieser Geschehnisse erfährt der Mensch seine eigene Macht- und Bedeutungslosigkeit und die Natur als etwas Nichtfassbares. Und darin liegt auch eine Faszination. Eine Begeisterung, die der Mensch angesichts einer schier unendlichen Schnee- oder Sandwüste erlebt oder der er vor den ungeheueren Wassermassen der Niagarafälle erliegt.

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Mit dieser Spannung zwischen Faszination und Schrecken haben sich in diesem Jahr 23 lippische Künstler befasst, die von der Lippischen Kulturagentur und der Stadt Schieder-Schwalenberg dazu eingeladen wurden, eine Arbeit zu dem Thema „Naturgewalten“ zu gestalten. So entstanden Werke in unterschiedlichsten Techniken, die dazu auffordern, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das in der heutigen technisierten Gesellschaft von höchster Brisanz ist.

Präsentiert werden die Arbeiten in der Weihnachtsausstellung im Robert-Koepke-Haus in Schwalenberg, die alljährlich einen Einblick gibt in die vielseitige, qualitätsvolle und lebendige lippische Kunstszene. Am morgigen Sonntag, 5. Dezember ist um 17 Uhr Vernissage; bis einschließlich 9. Januar können sich die Besucher dienstags bis samstags von 14 bis 17.30 Uhr sowie sonntags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr die Ausstellung ansehen.

Wie Naturgewalten aussehen und wirken können zeigt eine Ausstellung in Schwalenberg. Hier eine Abbildung von Axel Plöger, Acryl auf Papier.

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