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SC-Vorsitzender Thomas Umlauf zufrieden / Bad Münder nachhaltig als WM-Stadt vermarkten

Die nächste Minigolf-WM kann kommen

Bad Münder (lil). „Erschöpft, aber zufrieden“ – so fühlt sich Thomas Umlauf, einer der Vorsitzenden des Sportclubs (SC) Bad Münder, nach dem Ende der Jugend-Weltmeisterschaften im Minigolf. Doch Umlauf hat schon neue Pläne: Wenn er etwas zur Ruhe gekommen sei, wolle er sich um die nachhaltige Vermarktung Bad Münders als Weltmeisterstadt kümmern, kündigt er an.

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„Für mich waren es 20 harte Tage, in denen ich aber auch viel erlebt habe“, bilanziert der SC-Vorsitzende. Rund 30 Ehrenamtliche, der Großteil aus seinem Verein, haben für einen reibungslosen Ablauf der Weltmeisterschaften gesorgt. „Man war morgens der Erste und abends der Letzte“, weiß auch Bernd Schwab, Spartenleiter Minigolf im SC. Bereits um 6 Uhr morgens haben Helfer die Bahn gesäubert, und abends nach dem Turnier den nächsten Tag vorbereitet. Trotz des Aufwands „sind wir stolz, die WM ausrichten zu dürfen“, betont Umlauf, der allen Freiwilligen für ihren Einsatz dankt.

2013 richtet der SC zusammen mit der GeTour und der Stadtverwaltung die Minigolf-WM der Erwachsenen aus. Dieses Dreigestirn habe gut zusammengearbeitet. „Im nächsten Jahr kommen zehn Nationen mehr nach Bad Münder“, kündigt Umlauf an. Folglich werden dann auch mehr Helfer benötigt.

Besonders in Erinnerung geblieben sind dem Vorsitzenden die portugiesischen Spieler und ihre Betreuer. „Die haben bei der Welcome-Party zusammen bis zum Schluss gehottet“, so Umlauf. Mit der Party an sich sei er sehr zufrieden gewesen. „Wir sind froh, dass wir Frau Witte dafür gewinnen konnten und auf ihre Erfahrung bauen konnten.“ Mehr Zuschauer beim Marsch durch die Innenstadt hätte sich der SC-Chef aber gewünscht.

Was ihm auch ein Dorn im Auge war: das Unkraut und Laub in der Innenstadt. „Die Innenstadt hätte auch ohne Aufforderung gereinigt werden können“, ist Umlauf überzeugt. Auch etwas enttäuscht ist er von vermeintlichen Anliegern, die die Straßensperrung rund um die Minigolf-Anlage ignoriert haben. „Wenn einem Spieler etwas passiert wäre, hätten wir als Veranstalter die Verantwortung tragen müssen. Sein Dank hingegen gilt den direkten Anwohnern. „Die waren sehr verständnisvoll“, sagt Umlauf.

Zwar sei er dankbar über die Unterstützung der Sponsoren, doch wünscht sich der SC-Vorsitzende für 2013, dass noch mehr selbst auf die Idee kommen, sich für die Weltmeisterschaft einzusetzen. Getreu dem Motto „Geben und Nehmen“.



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