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Landkreis entscheidet über Rückbau der Ampelanlagen an Eimbeckhausens Ortsdurchfahrt

Die Hälfte der Fußgänger geht bei Rot rüber

Eimbeckhausen (lil). Ampelrückbau in Eimbeckhausen – ja oder nein: Das entscheidet in Kürze die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Hameln-Pyrmont. Ob für die Ampelanlagen in Höhe der Volksbankfiliale an der Hauptstraße und „Unter dem Thie“ nach Bau der Ortsumgehung noch Bedarf besteht, soll sich bis Ende des Jahres klären. Die Zeit drängt, denn: „Die Stadt übernimmt zum Ende des Jahres die Ortsdurchfahrt“, Carsten Reiss, Fachdienstleiter Tiefbau bei der Stadt Bad Münder.

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Um das Verkehrsaufkommen an den beiden Ampeln zu ermitteln, hatten Mitarbeiter des Stadt Bad Münder am 24. November eine Zählung durchgeführt. „Das Resultat sind relativ schwache Zahlen“, berichtet Reiss. „Wir haben höhere Werte erwartet.“

In fünf Stunden haben 860 Autos die Ampel an der Volksbank passiert, 879 Autos die „Unter dem Thie“. Das Resultat zeige den Erfolg der am 22. Juli eingeweihten Umgehungsstraße, so Reiss. „Und den deutlich zurückgehenden Bedarf an Ampeln.“ Weniger als je 20 Fußgänger hat das Zählteam im selben Zeitraum registriert. „Erschreckend war, dass rund die Hälfte der Leute bei Rot rübergegangen ist oder die Straße 10 bis 20 Meter vor oder hinter der Ampel überquert hat“, so Reiss.

Die Zahlen wertet nun der Landkreis aus. „Es könnte sein, dass eine Ampelanlage erhalten bleibt – man muss zum Beispiel Seh- oder Gehbehinderte bei der Planung berücksichtigen“, weiß der Fachmann.

„Ich gehe davon aus, dass die Notwendigkeit für beide Ampeln nicht mehr gegeben ist“, vermutet Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann. Sobald das Ergebnis des Landkreises vorliege, wolle der Ortsrat mit der Verwaltung einen Termin zur Ortsbegehung einberufen.



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