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Die Häkelschnecke hilft der Hörschnecke

AFFERDE. Die MHH hilft den gehörlos geborenen Kindern mit einem Cochlea-Implantat, um hören und sprechen zu erlernen.

Damit verbunden sind Bildungschancen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Allgemeinleben. Jährlich erhalten rund 100 Kinder in der HNO-Klinik der MHH ein Cochlea-Implantat. Um den kleinen Kindern den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern, hatte der HNO-Klinikdirektor Prof. Lenarz die Idee, kleine Schnecken herstellen zu lassen, die als Motiv für die Hörschnecke im Innenohr gelten. Diese Schnecken sollen Tröster, Andenken und auch eine Wertschätzung sein. So wurden nun Kunsthandwerkerinnen gesucht, die selbst gehäkelte Schnecken herstellen können. Mit Freude und Begeisterung nahm Heidi Friebe die Gelegenheit wahr, um 30 kleine gehäkelte Schnecken herzustellen. „Für die Herstellung einer Schnecke habe ich etwa drei Stunden benötigt“, so Heidi Friebe. „Dieses Häkeln hat mir große Freude gemacht, obwohl ich unendlich viel zählen musste.“ Der DRK-Ortsverein Afferde wird mit der Häkel-Künstlerin Heidi Friebe diese Schnecken persönlich in der MHH überreichen.

Heidi Friebe hat die Schnecken für Patienten der MHH gehäkelt. FOTO: Edelgard Schlagmann/PR



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