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„Eimer-Wettkämpfe“ der Feuerwehren zum 50. Mal

Die goldene Axt bleibt in Reinerbeck

REINERBECK. Der Himmel spannte sich in leuchtendem Blau, betupft mit etlichen weißen Wölkchen, am Reinerbecker Dorfgemeinschaftshaus über die Wettkampf-Arena, darunter eine quirlige Masse aus Feuerwehrnachwuchs und Feuerwehraktiven, die ständig hin und her wogte: In Reinerbeck „rollten“ zum 50. Mal die im oberen Hummetal und Grießetal als „Eimer-Wettkämpfe“ bekannten Freundschaftswettkämpfe der Feuerwehren über die Bühne.

Reinerbecks Gruppenführerin Lisa-Marie Pettig präsentiert die von Reinerbeck I erkämpfte goldene Axt und alle anderen zeigen die errungenen Pokale. FOTO: WJ
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Willi Jürgens Reporter

Auf dem erweiterten Gelände maßen die Aktiven und ihr Nachwuchs aus Grießem, Holzhausen, Reher, Reinerbeck und Sonneborn (jetzt Stadt Barntrup) ihre Kräfte, angefeuert von zahlreichen Einwohnern und Gästen. Mit dabei auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörg Pyka, Ortsbürgermeisterin Crista Jakobi und die Ehrenortsbrandmeister Heinz Brakemeier und Rüdiger Kreft. Pünktlich um 13 Uhr gab Reinerbecks Ortsbrandmeister Torsten Pieper als Gastgeber das Startzeichen zur Eröffnung der Wettkämpfe mit den Kinder- und Jugendfeuerwehren aus den fünf Orten mit den „Spielen ohne Grenzen“ – hier war der DGH-Parkplatz auf der Westseite dazu umfunktioniert. Beachtlich, wie sich die Kinderfeuerwehr der Ortswehr Grießem in das Spielgeschehen der Großen einfügte – eine gelungene Teilnahme. Derweil hatten die Kleinsten die tolle Hüpfburg auf dem angrenzenden Spielplatz für sich erobert – sie ließen sie bis zum Abend nicht mehr los. Wie gut auch, dass bis zum Start der Aktiven Getränkestand, Grillhütte und die Kuchen- und Kaffeetafel jede Art von Stärkung anboten.

Sehr zur Erheiterung der vielen Zuschauer gestaltete sich zwischendurch das „Kistenstapeln“. Hier konnten die Aktiven schon mal ihre Kondition testen, galt es doch 40 Getränkekisten in einer Waagerechten zu „verbauen“. Das gelang durchaus nicht immer – häufig knallten die Kisten erst auf den letzten Metern auseinander. Bei diesem Fun-Wettbewerb hatten die „Mannen aus Sonneborn“ die Nase vorn, dicht gefolgt von Reher und Holzhausen. Natürlich wollten jetzt auch die Mannschaften der Jugendfeuerwehren wissen, wer die Sieger beim „Spiele ohne Grenzen“ waren. Hier ging der erste Platz klar an Grießem I, dicht gefolgt von Barntrup II und Reinerbeck II. Dieser Spitzengruppe schlossen sich (in Reihenfolge) Holzhausen II, Reinerbeck I, Grießem II,Holzhausen I, Barntrup I und Reher an.

Dann hieß es Tempo, Tempo – die „Eimer-Wettbewerbe“ erforderten Spritzigkeit, Ausdauer und Siegeswillen, aufmerksam beobachtet und kritisch begutachtet von den Feuerwehr-Chefs. Es war für alle eine Freude, diesem „Wasser-Spektakel“ zuzuschauen. Die Kanister (Eimer) flogen nur so durch die Luft, wenn sie auf ihren Podesten vom Wasserstrahl getroffen wurden. Den Sieg holte sich die Gruppe Reinerbeck I in 42 Sekunden, gefolgt von Reinerbeck II (44 Sek.), Grießem (47 Sek.), Reher(52 Sek.), Sonneborn (54 Sek.)und Holzhausen (58 Sek). Das Wettkampfgericht zeigte sich hochzufrieden – alle Gruppen erkämpften sich ihre Platzierungen ohne jeden Fehler.

Ein letzter Höhepunkt zum Schluss: die Siegerehrungen. Für die Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie für die aktiven Gruppen überreichte Ortsbrandmeister Torsten Pieper die Pokale und als besondere Überraschung konnte Reinerbeck I zusätzlich den Wanderpokal „Goldene Axt“ erringen – eine Siegestrophäe, die bei allen künftigen „Eimer-Wettkämpfen“ mit dabei sein wird. Die Mannschaft, die die „Goldene Axt“ dreimal in Folge erringt, darf sie behalten und damit ihren Pokalschrank zieren. So erst kürzlich geschehen: Reinerbeck ist stolzer Besitzer der vorherigen geworden. Gruppenführerin Lisa-Marie Pettig wird diese neue Trophäe erst einmal auf Hochglanz putzen. Übrigens: Gestiftet hat die derzeitige „Goldene Axt“ ihre Familie Friedrich Pettig, der dafür ein kräftiges dreifaches „Gut Wehr“ erhielt.



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