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Die Gilde schießt den Vogel ab

Hameln. Die Schützengilde Hameln veranstaltet jeweils im Oktober ein Vogelschießen. Hierbei wird ein aus Holz gefertigter Vogel durch Kleinkaliberbeschuss in seine Einzelteile zerlegt und derjenige, der den Körper als letztes Teil ergattert, gilt als Gewinner. Oft entscheidet dabei ein Glücksschuss. Der Holzvogel wurde von Jürgen Lange angefertigt. Die Wettkampforganisation lag in den Händen seines Nachfolgers, Oberschütze Axel Düse. Nach zwei Stunden Schießzeit war das Holztier in folgende Einzelteile zerlegt worden: Werner Sattler ergatterte den rechten Flügel, Korbinian Opitz den linken Flügel, Wolfgang Schlinkmann den Schwanz und Margot Feist den Kopf. Günter Brüning blieb es mit seinem Schuss vorbehalten, den Rumpf so weit zu lockern, dass Margot Feist mit dem letzten Schuss der Restvogel von der Stange fiel. So wurde sie zur Vogelkönigin 2014 proklamiert. In 60-jähriger Freundschaft zum Bruderschützenverein „Edelweiß“ Bamberg konnten an diesem Tag auch die Bambergscheiben ausgeschossen werden. Bei den Damen setzte sich erneut Iris Warnecke durch und bei den Herren ging die dekorative Scheibe an Michael Blachnik.




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