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Dreifacher Abschied: Kölling und Lorenz gehen in Rente, Gläß tritt neuen Job an

Die einen setzen sich zur Ruhe, die anderen wagen einen Neustart

Rinteln (who). Wer von sich aus eine Arbeitsstelle aufgibt, tut das in der Regel, um in den verdienten Ruhestand zu treten oder um den Arbeitsplatz zu wechseln und sich dabei möglichst zu verbessern. Das trifft auch zu für Heinz Kölling und Agnetha Gläß sowie Helga Lorenz, die am Freitag aus den Diensten der Stadt Rinteln beziehungsweise der Diakoniestation Rinteln in der Bäckerstraße verabschiedet worden sind. Alle drei sind durch ihre Tätigkeit mit der Öffentlichkeit in Berührung gekommen.

Heinz Kölling aus Engern ist seit 1990 bis zum Eintritt in die Altersteilzeit sozusagen "Mädchen für alles" des Hauptamtes im Rathaus gewesen. "Die Verwaltungsdruckerei, der Post-, Boten- und Fahrdienst sind das Metier meines Freundes Heinz Kölling gewesen", erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz. Als Arbeiter des Bauhofes war Kölling 1986 zur Stadt gekommen und hat 1988 den Hausmeister der Grundschule Nord vertreten und auch 1989 zeitweise den ruhenden Verkehr überwacht. Dass er sich daneben vielfach ehrenamtlich in seinem Heimatort engagiert habe, stelle ihn als "Idealbild eines verantwortlichen Mitarbeiters" dar, so Bürgermeister Buchholz zum Abschied. Agnetha Gläß hat den größten Teil ihres Berufslebens noch vor sich. Die Diplom-Betriebswirtin wurde Mitte Dezember 2004 als Touristik-Assistentin bei der Stadt Rinteln eingestellt. Aufgrund ihrer Qualifikation und der "persönlichen Voraussetzungen von Frau Gläß hat die Stadt das Gütesiegel ,Servicequalität Niedersachsen' erhalten, womit die Servicequalität der Tourist-Information Rinteln stetig weiterentwickelt und verbessert wurde", bescheinigte Buchholz zusätzlich zu dem guten Zeugnis, das Agnetha Gläß aus Rinteln mitnimmt für ihre neuen Aufgaben in ihrem künftigen Einsatzgebiet in einer Kommune Schleswig-Holsteins. Helga Lorenz ist 1990 zur Diakoniestation Rinteln gekommen. Abgesehen von einem zweijährigen Einsatz in Bad Nenndorf ist sie in der Paar- und Einzelberatung tätig gewesen und hat vielen ratsuchenden Menschen Hilfestellung gegeben bei der Lösung von partnerschaftlichen Problemen und bei der Krisenbewältigung. Gemeinsam mit Christine Koch-Brinkmann aus Rinteln und Pastor Guido Depenbrock aus Bad Nenndorf hat Helga Lorenz bis jetzt zum Eintritt in die passive Phase der Altersteilzeit im Team gearbeitet und festgestellt, "wie der Bedarf nach Beratung besonders bei Menschen der Altersgruppe von 35 bis 55 Jahren immer mehr gewachsen ist". Nicht zuletzt aus diesem Grunde werde ihre Stelle neu besetzt, erklärte Superintendent Andreas Kühne-Glaser als Vorgesetzter der Diakonie-Mitarbeiter. Ebenfalls neu besetzt werden auch die Arbeitsplätze von Heinz Kölling und Agnetha Gläß, bestätigt Ulrich Kipp als Leiter des Rintelner Hauptamtes.




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