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Siebte Rassegeflügelschau lockt viele Besucher zur Modde

Die besten Hühner kommen zur Schau nach Eisbergen

Eisbergen/Fülme (who). "Voriges Jahr sind wir beinahe weggeschwommen, aber dieses Mal hat alles hundertprozentig geklappt", gibt sich Vereinsvorsitzender Günter Droste zufrieden. Der Rassegeflügelzuchtverein Eisbergen/Fülme schien zur siebten Freilandschau das gute Wetter bestellt zu haben: Die Sonne lockte viele zusätzliche Besucher aufs Vereinsgelände Modde.

"Wenn man sich hier umschaut, kann man wirklich sein Herz verlieren", schwärmte Droste beim Rundblick über die Ausstellungsvolieren. Besonders faszinierend, so Droste, sei die verhältnismäßig große Bandbreite des Rassegeflügelspektrums "von der Gans über Hühner und Zwerghühner bis zur Taube". 40 verschiedene Rassen beziehungsweise Farbenschläge konnte der Rassegeflügelverein nach eigenen Angaben in diesem Jahr präsentieren. Die vier Preisrichter hattenüber 319 Tiere zu bewerten, davon 49 Tiere der Jungzüchter sowie 270 Tiere der Züchter-Senioren. Zwölf Mal vergaben sie die Bewertungsnoten "vorzüglich", 13 Mal "hervorragend". Das Grüne Band der Porta ging an die Zuchtgemeinschaft Karl-Heinz und Martin Zabel für die Antwerpener Bartzwerge schwarz, mit 0,1 und der Note "vorzüglich", sowie an Linda Berry, 0,1 Zwerg-Wyandotten gelb, "hervorragend". Das Eisberger Band ging an Sven Grote, 0,1 Appenzeller Spitzhauben, silber-schwarz-gestrumpft, "vorzüglich", sowie Peter Lindemeier, 0,1 Luzerner Taube, "vorzüglich". Landesverbandsehrenpreise gewannen Günter Droste, 1,4 Seidenhühner mit Bart, silber-wildfarbig, "vorzüglich", sowie Wilhelm Droste, 0,1 Bielefelder Zwerg-Kennhuhn kennsperber, "vorzüglich". Kreisverbandsehrenpreise gingen an Heinz Bokeloh, 0,1 Araucana wildfarbig, "vorzüglich", sowie Günter Hilker, 0,1 Zwerg-Wyandotten weiß, "hervorragend". Kira Droste bekam zwei Landesverbandsehrenpreise für ihre Zwerg-Paduaner schwarz sowie gestruppt-schwarz, jeweils 0,1 mit der Note "vorzüglich". Die Preisrichter waren Andreas Feßner aus Raddesdorf, Wilhelm König aus Lügde, Willi Crede aus Rolfshagen und Peter Jahn aus Pötzen. Für Günter Droste hat es einen besonderen Reiz, Geflügel zu züchten und an Ausstellungen teilzunehmen: "Man trifft auf unwahrscheinlich interessante Leute und sammelt wertvolle Erfahrungen." Jetzt hat er sich dazu entschlossen, selber die dreijährige Ausbildung zum Preisrichter zu beginnen.




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