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Grundschule Meinsen weist Vorwürfe aus dem Jugendausschuss zurück

"Die Behauptungen sind unwahr, wir haben nie Kinder verjagt"

Meinsen (rc). Die Grundschule Meinsen hat im Ausschuss für Jugend und Familiein der vergangenen Woche gemachte Aussagen zurückgewiesen, dass vom Hausmeister Kinder vom Schulhof verjagt worden seien, weil sie dort Ball spielten und zu viel Lärm gemacht hätten. Auch den Basketballkorb habe man nicht eigenmächtig abgebaut, sagten Rektor Norbert Flei und Hausmeisterin Erika Happ in einem Pressegespräch. "Diese Behauptungen sind unwahr, wir verjagen keine Kinder", empörte sich der Rektor.

Wie solche Behauptungen entstanden seien, könne er sich nicht erklären. Es sei durchaus denkbar, dass ballspielende Kinder auf dem Schulhof ermahnt worden seien, vorsichtig zu sein, da es ringsum sehr viel Gebäude mit sehr vielen Fensterscheiben gebe. Aber: "Wir können diesen Eindruck so nicht stehen lassen", so die beiden unisono. Außerdem gebe es gleich neben der Schule einen Spielplatz und eine Sportwiese, wo die Kinder auch spielen könnten. Zum Basketballkorb merkten Flei und Happ an, dass er durch Spieler einer auswärtigen Mannschaft beschädigt worden sei und nur noch lose in der Verankerung gehangen habe. Er sei aus Vorsichtsgründen abgebaut worden, damit die Grundschulkinder keinen Gefahren durch einen möglicherweise herunterfallenden Korb ausgesetzt gewesen wären. Der Abbau sei in Absprache mit der Stadt als Schulträger erfolgt. Bereits im April sei ein neuer Korb bestellt worden, der diese Woche montiert werden soll: "Wir haben nichts absichtlich abgenommen." Zur geplanten Multifunktionsanlage auf dem Schulhof der Grundschule (wir berichteten), merkte Flei an, dass auch er keinen Bedarf für diese Anlage sehe: "Wir haben nebenan die Sportwiese mit Toren und Netzen." Basketball auf dem Schulhof sei in Ordnung, aber Fußballspielen könne wegen der Scheiben problematisch werden. Der Schulhof sei jetzt schon sehr klein, wenn dort noch eine solche Anlage gebaut werde, bleibekaum noch Platz, da darauf geachtet werden müsse, dass Rettungswege frei gehalten werden. Bei der Planung müssten sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um die Dinge vor Ort zu erörtern und alle zufriedenzustellen. Flei: "Uns ist sehr daran gelegen, dass Kinder hier spielen können."




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