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Die Bagger rollen an

Bad Münder. Sanieren, reparieren, erneuern – in Bad Münder rollen die Bagger. Gleich mehrere Projekte in der Kernstadt und den Ortsteilen müssen die Mitarbeiter des Fachbereichs Bauen koordinieren.

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Die prominenteste Baustelle findet sich derzeit an der Wermuthstraße – auf dem städtischen Parkplatz hat Peter Peschke von Prima Bau mit Kanalbauarbeiten begonnen. Er bereitet dem Ausbau des Parkplatzes den Weg, dem Projekt, das in den vergangenen Monaten Verwaltung und Politik intensiv beschäftigte. Die Erweiterung des angrenzenden NP-Marktes, der gescheiterte Ankauf bislang gepachteter Flächen und der Vorstoß einer Interessentengruppe, einen neuen Markt auf dem Parkplatz-Grundstück errichten zu wollen, sorgten für Verzögerungen. Mit den Kanalbauarbeiten hat der Ausbau jetzt begonnen.

Nur ein paar Meter weiter an der Wermuthstraße wird ebenfalls gebaggert – dort lässt die Stadt eine Bushaltestelle sanieren. Der vorhandene Gehweg wird aufgenommen, im Bereich der Bushaltestelle eine Pflasterung gesetzt, die auch Menschen mit Sehbehinderungen das Einsteigen in einen Bus erleichtern soll. „Taktile Leitlinien“ sorgen dafür, dass die Bordsteinkante ertastet werden kann. Durch das Anheben des Bordsteins soll der Einstieg in einen Bus erleichtert werden. Auf der anderen Straßenseite der Haltestelle Wermuthstraße ist das Pflaster bereits verbaut worden. Erneuert werden auch die Haltestellen in Klein Süntel und am Friederikenstift, außerdem eine Haltestelle an der Rahlmühler Straße. Dort montierte gestern Torsten Pönicke mit seinen Mitarbeitern eine Wartehalle, die künftig Busfahrgäste vor Wind und Wetter schützen soll. Zwei weitere Wartehallen wurden ebenfalls aufgestellt: In Klein Süntel und an der Bahnhofstraße. Seitenteile aus Sicherheitsglas sorgen dafür, dass Busfahrer schon bei der Anfahrt erkennen können, ob ein Fahrgast wartet. Die Kosten für die Sanierung der Bushaltestellen – rund 132 000 Euro für Erdarbeiten und jeweils rund 4000 Euro für die Wartehallen – übernehmen die Landesnahverkehrsgesellschaft und der Landkreis.

Am Montag starten dann zwei weitere Bauprojekte der Stadt: In Nienstedt wird mit dem Ausbau der Straße am Osterwohl begonnen. Bereits für 2012 hatte der Rat 60 000 Euro für das Projekt in den Haushalt einstellen lassen. In Flegessen werden ebenfalls am Montag die Bagger anrücken, berichtet Fachdienstleiter Dirk Hitzemann: Die lange erwartete Sanierung des Gehwegs an der Tannenbergstraße beginnt. Rund 36 000 Euro soll sie kosten.jhr

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