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In derökumenischen Bücherei gibt es inzwischen weit über hundert Spiele / Klassiker noch nicht aus dem Rennen

"Der zerstreute Pharao" anstelle von Halma gespielt

Obernkirchen (sig). Es ist einfach ein erfreuliches Erlebnis, wenn man Kinder mal nicht mit Gameboy, DVD-Player, Playstation oder beim Chatten sieht. Anstelle dieser modernen Form der Vereinsamung gab es im Gemeindezentrum "Rote Schule" einen Spielnachmittag, ausgerichtet von derökumenischen Bücherei. Man mag es kaum glauben: Es gibt wirklich noch Verlage, die sich der Aufgabe widmen, neue Gesellschaftsspiele zu entwickeln.

Christian Böger (r.) weiht Schawin und Khamlin Khider sowie Alan

So gesehen war es schon erfreulich, dass ein gutes Dutzend Jungen und Mädchen in die "Rote Schule" kam, um dort vor allem die neuen Spiele auszuprobieren, die von der Bücherei angeschafft wurden. Deren Leiterin Gabriele Keich standen einige erfahrene Kräfte zur Seite, die den Kindern die Regeln erläutern konnten. "Menschärgere dich nicht" sowie "Halma" und "Mühle" sind zwar noch nicht ganz aus dem Rennen, aber Kinder begeistern sich heute doch mehr für moderne Gesellschaftsspiele. Zum Beispiel für die Neuheit "Der zerstreute Pharao", geeignet für Kinder vom achten Lebensjahr an. Auch das Legespiel "Figurex" sorgt bei den Kleinen für Erfolgserlebnisse. Wenn Eltern mit ihren Zöglingen spielen möchten und dabei für Abwechslung sorgen wollen - der Gang zu ökumenischen Bücherei lohnt sich immer. Dort gibt es zwischen nicht weniger als 116 Spiele. Etliche davon sind sogar schon für Dreijährige erlernbar.



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